Abwärtstrend hält an

….Die Strategie der abstiegsbedrohten Gäste, hinten Beton anzurühren und vorn Nadelstiche zu setzen, ging mehr als auf. Bereits nach 7 Minuten, musste Keeper Illmann, der bei allen Gegentoren chancenlos war, das erste Mal hinter sich greifen. Grzeski war durch die Mitte allen Verfolgern entwischt und schloss kaltschnäuzig ab. Das 1:1 hatte wenige Minuten später Leubner auf dem Fuß, doch sein sehenswerter Fernschuss landete am Gebälk. Mitte der ersten Hälfte musste Coach Uwe Pein auch eine Säule im Netzschkauer Spiel vom Platz nehmen. Giegold bekam kurz nach dem Anpfiff einen deftigen  Befreiungsschlag aus kürzester Entfernung ins Gesicht und hatte zu stark mit den Nachwehen zu kämpfen. Für ihn kam Denny Müller ins Spiel. Der nächste Nackenschlag war dann das 0:2 nach 25 Minuten. Ein Pass durch die Zentrale hebelte die komplette Teutoniaabwehr aus und Fedek lief auf Torwart Illmann zu, der wie bereits erwähnt, auch hier keine Abwehrchance besaß. Dieses Gegentor machte die Sache natürlich nicht einfacher, aus dem Spiel Zählbares mitzunehmen, weil der Gegner immer weniger Grund hatte, aus seiner Defensivhaltung herauszukommen. Teutonia fehlte über weite Strecken des Spiels auch oft das Tempo und die Präzision, um den stabilen Abwehrriegel zu knacken. Zu wenige Bälle kamen in der Spitze an, was dazu führte, dass kaum Torchancen zu sehen waren.Dem Anschlusstreffer zum 1:2 ( 35.) ging dann  allerdings eine der wenigen gelungenen Kombinationen voraus. Reißmann stecke an der Strafraumgrenze auf Schmidt durch, der mit Schmackes von den Beinen geholt wurde. Den fälligen Elfer verwandelte Schneider souverän. Bis zum Pausenpfiff blieb das Spiel dann erst einmal ereignislos. Hälfte zwei schloss sich dann nahtlos den ersten 45 Minuten an. Wernitzgrün stand unbeirrt in der eigenen Hälfte und Teutonia kegelte um den Pulk herum. Zu Torabschlüssen kam es aber viel zu selten und wenn, dann nicht zwingend genug. Der endgültige Genickbruch war dann das 1:3 durch Weller. Ein weiter Ball von Gästekeeper Zorn wurde mit dem Kopf verlängert und schon war die Teutoniaabwehr einmal mehr auf einfache Weise überwunden. Torschütze Weller setzte den Ball ins rechte obere Eck ( 78.) Den Endspurt des Matches mussten die Teutonen dann auch noch mit einem Mann weniger bestreiten. Libero Rank musste nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb – Rot vorzeitig duschen ( 83.) Der zweite Teutoniatreffer des Tages fiel kurz danach auch wieder vom Elfmeterpunkt. Christian Schneider tankte sich mit aller Entschlossenheit in den Gästestrafraum und wurde gefällt. Antelmann verwandelte auch diesen Strafstoß sicher. Den Endstand besorgte dann in der Nachspielzeit Rico Puggel, der einen Konter gegen die komplett aufgerückte Netzschkauer Abwehr erfolgreich abschloss. Wernitzgrün war an diesem Tag einfach zu effizient für die etwas wackelige Teutoniaabwehr und erkämpfte sich drei wichtige Punkte im Abstiegskampf.

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