Autor: Lars Albert

Auftakt nach Maß !

Die neue Keisligasaison begann für Teutonia mit einem hochverdienten 4:0 gegen den VfB Auerbach 3. Netzschkau hielt von Beginn an das Heft des Handelns in der Hand und konnte spielerisch ein um ´s andere mal Akzente setzten. Netzschkau zeigte sich über weite Strecken des Spiels ballsicher und geduldig. So scheiterte Meinzl in Halbzeit eins gleich zweimal bei guten Torgelegenheiten. Die Führung erzielte Antelmann in Minute 10. Er verwandelte einen fälligen Handelfmeter sicher. Beim 2:0 war nach Flanke von Greger, Meinzl mit feinem Hechtkopfball zur Stelle ( 36.). Und den 3:0 Halbzeitstand besorgte Huster, der einen langen Einwurf weitergeleitet bekam und aus Nahdistanz wenig Probleme besaß einzunetzen ( 38.).
In Halbzeit zwei war es ebenfalls Teutonia die das Spiel bestimmen sollte. Bereits 10 Minuten nach Wiederanpfiff konnte Panitzsch nach einer Ecke von Greger das 4:0 erzielen. Danach ließ die Teutonia die Zügel etwas lockerer und auch Auerbach tauchte hin und wieder am 16er der Heimelf auf. Außer einem Lattentreffer strahlte die sehr erfahrene, aber etwas lauffaule Gästeelf aber wenig  Gefahr aus. Den schönsten Spielzug der Partie konnte Antelmann in Minute 80 leider nicht krönen . Die von Putze und Reißmann eingeleitete Chance schlug er übers Tor. So endet das Match mit einem ungefährdetem 4:0 und einer Hand voll vergebenen Torchancen

Teutonia mit erster Heimpleite

Mit dem 0:1 gegen die SG Unterlosa musste die Teutonia die erste Heimniederlage der laufenden Saison verkraften. In einer Partie auf Augenhöhe war Halbzeit eins geprägt von Chancenarmut auf beiden Seiten. Vorm Netzschkauer Tor wurde es lediglich wenige Minuten nach Anpfiff einmal brenzlig, als ein weiter Ball unglücklich aufsetzte und so Libero Rank ein wenig überraschte. Doch mit Hilfe von Keeper Illmann konnte die Szene vor dem heraneilenden Angreifer entschärft werden. Unterlosa zeigte sich im Mittelfeld recht robust und zog auch das eine oder andere Foul, um Spielaufbau und Kontergelegenheiten der Teutonia schon im Keim zu ersticken. Hinten stand Teutonia wiederum sicher, sodass Torgefahr auf beiden Seiten schwer zu erzeugen war. Der schwer bespielbare Boden auf dem Netzschkauer Ausweichplatz tat sein übriges dazu, um schöne Spielzüge unmöglich zu machen.Halbzeit zwei konnte allerdings mit mehr Torraumszenen aufwarten. Zunächst nutzen die Gäste aus Unterlosa eine große Lücke auf Netzschkaus linker Seite und brachten eine brandgefährliche Eingabe in die Mitte des Strafraumes. Dort verzog Fischer nur um wenige Zentimeter. Netzschkau tat sich sehr schwer, Freiräume zu finden und seine Außenpositionen für Eingaben in Szene zu setzen. Auch aus einer Reihe von Freistößen brachten die Teutonen zu wenig zwingendes vor das Gästetor. Ausnahme ein Kopfball von Tristan Giegold, der nach einer Ecke knapp über die Latte köpfte. Die große Chance zum Führungstor erhielt Unterlosa dann, als Albert nach einem Eckball mit dem Arm in den Flankenball geht. Doch den berechtigten Elfer hielt Illmann bravorös. ( 67.) Das Siegtor fiel dann 10 Minuten später, doch aus dem Spiel heraus. Die auf Abseits gestellte Teutoniaabwehr hebelte Kölbel mit einem sehr gut getimeten Ball aus. Kleeberg erlief den Ball, zog an Illmann vorbei und schob ein. In der Folge versuchte Nema noch einmal den Druck zu erhöhen. Früchte trug das spätestens in der 84. Minute, als Giegold im Strafraum unsanft von den Beinen geholt wurde. Schmidt schoss den fälligen Elfmeter im Anschluss aber nur gegen den Pfosten. Kurz vor Abpfiff knallte es dann am Netzschkauer Gehäuse noch einmal. Ein Distanzschuss aus gut 25 Metern schlug an der Latte ein und von dort gerade nach unten. Schiri Wilhelm sah kein Tor, sehr zum Protest der Gäste. Auf jeden Fall eine knifflige Geschichte. Teutonia wiederum, spielte blitzschnell unbeeindruckt weiter und konnte im Gegenzug nochmal richtig Gefahr vor das Gästetor bringen. Durch die Mitte kam der Ball zu Slomma, der aber zu wenig Zeit hatte, um den Keeper zu umspielen. So blieb es am Ende beim 0:1, was aus Sicht der Netzschkauer eine doch vermeidbare Niederlage war.

Willkommen beim FC Teutonia Netzschkau

Zunächst einmal vielen Dank, dass ihr euch für den neuen Internetauftritt der Teutonia interessiert. Für alle, die sich eben die Frage stellen, ob sie die Seite des Netzschkauer Fußball´s geöffnet haben, lautet die Antwort: Ja das habt ihr. Im November 2015 haben wir die Eigenständigkeit als Verein erlangt und sind aus dem 9 Abteilungen starken TSV Nema Netzschkau ausgeschieden. Gründe für diesen Schritt lagen darin, das Strukturen eines so großen, ehemaligen Betriebssportvereins mit damals vielen Vorzügen, die Gestaltung und die Handlungsschnelligkeit für unsere Abteilung nicht leichter gemacht haben. Der Wegfall von doppelter Vorstandsarbeit, sportliche und finanzielle Selbstbestimmung und Klärung von Eigentums – & Pachtverhältnissen waren entscheidende Beweggründe für unseren Schritt hin zur Teutonia. Auch verbinden wir als Fußballer mit unserer Umstrukturierung den Gedanken, neue Ideen generieren zu können und uns für die Zukunft gut aufzustellen. Sportlich wurde die als TSV Nema begonnene Spielzeit 15/16 auch als TSV Nema beendet, trotz des schon vollzogenen Vereinswechsel. Mit Beginn der Saison 16/17 treten dann alle Netzschkauer Team´s als FC Teutonia an. An dieser Stelle sei allen gedankt, die uns auf diesem Weg unterstützt haben, uns weiter unterstützen und allen, die möglicherweise in Zukunft ein Stück Teutonia mitgestalten wollen, egal ob sportlich, in Vereinsarbeit oder im Sponsoring.