Derby gegen Heinsdorf findet gerechten Ausgang

Nach der Auswärtsschlappe am vergangenen Wochenende bei Concordia Plauen war das Team von Trainer Uwe Pein beim vorletzten der Liga um Wiedergutmachung bemüht.

Teutonia begann die Partie euphorisch und ließ bereits in der Anfangsphase der Begegnung nichts anbrennen. So dauerte es nicht lang, bis die Netzschkauer Fans das erste Mal jubeln konnten. In Minute 8 bediente Leubner Antelmann mit einem langen Diagonalball. Letzterer dribbelte mit Mut, in hohem Tempo in den gegnerischen Strafraum und schloss trocken zur Netzschkauer Führung ab. Teutonia ließ nicht nach und machte weiter Druck. Kurz danach eine ähnliche Situation. Nach einer sehenswerten Kombination erhielt Neuzugang Kunstmann den Ball und legte auf Antelmann, der erneut mit Zug zum Tor in den Heinsdorfer Sechzehner ging, wo er nur noch durch ein Foulspiel gestoppt werden konnte. Schiedsrichter Wohlrab zeigte folgerichtig auf den Punkt. Zum Strafstoß trat Ch. Schneider an. Dessen gut platzierten Schuss ins linke Eck konnte Keeper Brosch noch parieren, doch den folgenden Abpraller bekam der eingelaufene Kunstmann vor die Füße, der die Pille aus Nahdistanz zwischen die Pfosten hämmerte. Damit stand es nach einer viertel Stunde bereits 2:0 für die Gäste. Die Hausherren suchten indes durch lange Bälle in die Tiefe ein Mittel zum Erfolg. Einer dieser Bälle fand den einlaufenden Burkhardt, der im eins gegen eins auf Illmann im Netzschkauer Kasten zumarschierte. Der Torhüter verschätzte sich in dieser Situation und griff dem Stürmer in die Beine. So entschied der Referee auch hier völlig zurecht auf Strafstoß. M. Meichsner trat für Heinsdorf an, behielt die Nerven und verwandelte, gerade einmal drei Minuten nach dem 2:0, in der 18. Minute zum Anschlusstreffer. Teutonias Defensive verteidigte nun kompakter und zeigte sich bemüht, die eigenen Angriffe in Tore umzumünzen. Doch neutralisierten sich beide Mannschaften in dieser Phase der Begegnung gegenseitig und keiner der beiden Seiten wollte ein Treffer gelingen. Kurz vor der Pause verschätzte sich Netzschkaus Abwehr dann doch noch einmal. Ein weiterer langer Ball, tief aus der Heinsdorfer Hälfte, überflog das gesamte Spielfeld. Während Netzschkaus Hintermannschaft auf Abseits spekulierte, erreichte der Ball A. Meichsner, der mutterseelenallein den Ball kontrollieren konnte, Illmann mit seinem Schuss keine Chance ließ und somit in der 41. Minute zum 2:2 – Ausgleich traf. Kurz danach war Halbzeit.

Nach der Pause wurde das Spiel Zusehens matter. Es schien, als wolle keine der beiden Mannschaften einen Fehler machen. Zahlreiche Situationen im Mittelfeld und viele Ballverluste auf beiden Seiten waren die Folge. Dabei zog sich der Gastgeber weit in die eigene Hälfte zurück und ließ Netzschkau bis zur Mittellinie meist gewähren. In der 70. Spielminute hatten die Gäste dann noch einmal den Torjubel auf den Lippen. Nachdem ein Heinsdorfer Abwehrspieler im eigenen Strafraum liegen geblieben war, warteten die Hausherren auf einen Pfiff. Dieser blieb aus und Teutonia spielte weiter. Ein Pass von Kunstmann in die Tiefe erreichte Leis, der aus der Drehung Abschloss. Der Treffer zählte jedoch nicht, da der Schiedsrichterassistent den Torschützen im Abseits sah. In der Folge machte der Gastgeber noch einmal Druck und hätte durch den ein oder anderen Angriff gut und gerne die Partie für sich entscheiden können. Netzschkau versuchte durch drei Wechsel noch einmal frischen Wind ins Spiel zu bringen, um dieses doch noch für sich zu entscheiden, doch sollte an diesem Tag kein weiterer Treffer mehr fallen. Somit stand am Ende ein leistungsgerechtes 2:2 für beide Mannschaften und für Netzschkau der erste Auswärts – Punktgewinn in diesem Kalenderjahr zu Buche.

Am kommenden Wochenende empfängt Teutonia zu Hause die SpVgg Grün-Weiß Wernitzgrün, die ihren drohenden Abstieg wohl mit allen Mitteln abwenden wollen. Anstoß der Partie ist kommenden Samstag um 15:00 Uhr.

Es spielten:

Sebastian Illmann, Mario Rank, Stefan Minnich, Ronny Danlowski, Martin Leubner (74′ für André Panitzsch), Jens Antelmann, Simon Leis (86′ für Christian Reißmann), Oliver Schmidt, Marcel Huster (79′ für Niclas Krauß), Nick Kunstmann, Christian Schneider

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