Fortuna zum zweiten Mal mit Sechserpack

….Das 3:6 kam in dieser Deutlichkeit erst kurz vor Ende der Partie zu Stande. Plauen führte sehr früh nach feinem Spielzug ( 2.) Im Anschluss zeigte Teutonia ein geschlossene Mannschaftsleistung. Es wurde gut im Defensivbereich gearbeitet und nach vorn der eine oder andere Angriff gesetzt. Als Rank einen Konter eiskalt mit einem 18m-Geschoss abschloss ( 26.) , waren wir wieder im Spiel. Nur 10 Minuten später bediente Reißmann Quraischi mustergültig, der vorm Tor fast etwas zu lang brauchte, aber letztendlich doch Keeper Wunderlich aussteigen ließ und zur Teutoniaführung einschob. Leider sollte die Führung nicht bis zur Pause reichen. Fortuna netze vorm Pausentee noch zum Ausgleich ein. Beck wurde am 16er bedient und fackelte nicht lang, sein sehenswerter Schuss schlug zum zwischenzeitlichen Remis ein. Danach hätte Plauen durchaus noch vorm Pausenpfiff in Führung gehen können, doch Naemt verzog vor Torwart Illmann knapp.
Nach der Pause dauerte es nur fünf Minuten, als Teutonia erneut in Führung gehen konnte. Slomma servierte einen langen Ball in den Strafraum, der mit einmaligem Aufkommen bei Stürmer Rank landete. Der nahm den Ball in Torjägermanier direkt und knallte das 3:2 äußerst sehenswert in die Maschen. Im Anschluss zeigte Plauen ein anderes Gesicht und arbeitete mit Hochdruck am Ergebnis. Beim dritten Ausgleich der Partie , konnten die Fortunen einen Ball kurz vor der Torauslinie hoch in unseren Fünfmeterraum spielen, Klaus hatte beim Kopfball aus Nahdistanz leichtes Spiel, zum 3:3 einzunicken ( 59.). In der Folge lagen Netzschkaus Bemühungen mehr im Ergebnis verwalten. Doch Plauen erhöhte nach und nach den Druck, brauchte zu seiner zweiten Führung der Partie allerdings Schützenhilfe aus Netzschkau. Bei einem weiten Ball der Gäste waren sich Illmann und Slomma nicht einig. So ließ Slomma den Ball mit dem Kopf nach hinten abtropfen, leider am herauseilenden Illmann vorbei, Richtung Tor. Der heranstürmende Naemt braucht nur noch den Ball über die Line drücken. (68.) Jetzt war auf Netzschkauer Seite nur noch wenig Glaube an ein gelungenes Ergebnis vorhanden. Fortuna zeigte aufs Ende hin noch reichlich Torlaune. Als Rosin auf der Linie einen Ball im Torwartstil mit der Hand verteidigte, zeigte Schiri Setzer auf den Punkt und zückte die rote Karte. Naemt knallte den fälligen Elfer mit Peffer unter die Latte.( 84.) Den Schlusspunkt setzte Beck in Minute 85 zum 3:6 Endstand. Eine torreiche Partie, in der Netzschkau zeigte, dass es offensiv noch lebt, ging unterm Strich mit einem schließlich verdienten Sieger aus Plauen zu Ende.