Für Teutonia 2 auch in Neumark nichts zu holen

Nachdem man vor zwei Tagen bereits in Jößnitz mit 2:1 unterlag, war Teutonia 2 gegen Neumark um Wiedergutmachung bemüht.

Mit Veränderungen auf sieben Positionen im Vergleich zum Spiel, zwei Tage zuvor, gegen Jößnitz startete man wieder einmal voll motiviert ins Derby gegen die Spielvereinigung. Schnell kam man in Ballbesitz und wollte ein frühes Zeichen setzen. Doch die ersten Bälle in die Spitze kamen zu ungenau und konnten von Neumark verteidigt werden. Es waren gerade einmal 4 Minuten gespielt, als Ruchholtz sich von seinem Gegenspieler lösen und eine Flanke von rechts im Netzschkauer Strafraum kontrollieren konnte. Auf sich allein gestellt, verschätzte sich Buchheim und kam zu spät und etwas zu zögerlich herausgelaufen. Dadurch konnte Neumarks Routinier einschieben und brachte sein Team in Führung. Trotz des frühen Gegentores zeigte sich Teutonia unbeeindruckt und kombinierte weiter nach vorn. Doch trotz guter Chancen wollte ein Netzschkau kein Treffer gelingen. Neumark versuchte seinerseits durch schnelle Pässe in die Tiefe zum Erfolg zu kommen. Nach einer halben Stunde stoppte Netzschkau einen Neumarker Angriff etwa 25 Meter vorm eigenen Tor durch ein Foulspiel. Zum Freistoß trat Albert an, der den Ball direkt aufs Torwarteck knallte, Buchheim überraschte und das Ergebnis auf 2:0 hochschraubte. Doch anstatt zu resignieren, baute Teutonia eine „Jetzt erst recht“ – Mentalität auf. Besonders hinten ließ man nun nichts mehr anbrennen ging mutiger nach vorn in die Zweikämpfe und drückte auf den Anschlusstreffer. Nach einem guten Netzschkauer Angriff über Kunstmann und Schwarz, konnte ein Verteidiger der Gäste den Ball im Liegen gerade noch zu seinem Torwart zurückpassen, der den Ball mit der Hand aufnahm. Schiedsrichter Herold entschied 6 Meter vorm Neumarker Kasten auf indirekten Freistoß für die Gäste. Fast alle Neumarker standen auf der Torlinie, als Kunstmann kurz für Ph. Schwarz antippte. Der Schuss konnte von der Mauer geblockt werden, landete jedoch am anderen Pfosten bei Schaarschmidt, der die Pille ins Tor drückte. Die Freude Netzschkaus währte jedoch nur kurz, da der Referee eine vermeintliche Abseitssituation erkannt haben wollte und deshalb auf Freistoß für die Hausherren entschied. Teutonia ließ sich weiterhin nicht unterkriegen und versuchte, noch vor der Halbzeit zum Anschlusstreffer zu kommen. Doch ein Tor sollte bis zur Halbzeit nicht mehr fallen.

Die zweite Hälfte begann mit Feldvorteilen für die Gäste und es entwickelte sich ein Spie auf ein Tor. Netzschau spielte nun sicherer und zielstrebiger nach vorn und suchte immer wieder Richter in der Spitze, der in der Pause für den verletzten Leubner ins Spiel kam. In Minute 56 wechselte Teutonia C. Schneider für Schaarschmidt und in der 66. Rossig für Ph. Schwarz und setzte Neumarks Abwehr weiter unter Druck. Langsam schwanden auch auf beiden Seiten die Kräfte. Doch es sollte noch eine weitere viertel Stunde dauern, bis sich Netzschkau endlich belohnen durfte. In Minute 81 versuchte Neumark einen Angriff Teutonias zu klären. Der Ball erreichte einen Netzschkauer Spieler im Mittelfed, der einen Heber in die Spitze brachte. Dort stieg Krauß zum Kopfball nach oben und bediente den einlaufenden C. Schneider, der den Ball zum 2:1 – Anschlusstreffer zwischen die Pfosten knallte. Der Gastgeber zog sich nun noch weiter zurück, verteidigte mit Mann und Maus am eigenen Strafraum und beschränkten sich nur noch auf Konter. Einer dieser Konter rutschte jedoch durch. Und eine Hereingabe von außen fand Neumarks Nürnberger, der im Ersten Versuch an Buchheim scheiterte, seinem Schuss nachlief und aus Nahdistanz per Kopf eindrückte. Zwar versuchte Netzschkau noch einmal alles, um noch einmal ranzukommen, doch sollte an diesem Tag kein weiteres Tor mehr fallen.

Am kommenden Wochenende empfängt die Mannschaft auf heimischem Rasen Ligaprimus Erlbach. Anstoß ist um 13:00 Uhr.

Es spielten:

Marcel Buchheim, Markus Schneider, Stefan Minnich, Niclas Krauß, Denny Müller, Nick Kunstmann, Maximilian Greger, Patrick Schwarz, Mario Schaarschmidt (´56 für Christian Schneider), Philipp Schwarz (´66 für Ralf Roßig), Martin Leubner (´46 für Manuel Richter)

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