jede Serie reißt einmal

Nachdem das Team aus den vergangenen beiden Spielen je einen Punkt holte, war Teutonia 2 am Sonntag beim Tabellenzweiten FSV Rempesgrün gefragt. Im Hinspiel unterlag man unglücklich mit 3:4.

Trotz großer Motivation und einer Serie von sieben Spielen ohne Niederlage, startete man komplett verunsichert in die Begegnung. Rempesgrün stand hoch und schnürte Netzschkau in der eigenen Hälfte ein. Die folgenden, frühen Ballverluste brachten die Hausherren dabei gefährlich auf Geyers Tor. Bereits nach drei Minuten geriet man deshalb mit 1:0 in Rückstand, als Teutonia nach Ballverlust nicht schnell genug umschaltete und Meissner nach einem hohen Ball in den Strafraum den Ball über die Linie drückte. Nach guten zehn Minuten legten die Gäste ihr anfängliche Schockstarre ab und wurden immer mutiger und selbstsicherer. Folglich gelangte man nun auch zu eigenen Chancen. Nach einer schnellen Kombination über den linken Flügel, setzte Schönsee Meinzel in der 30. Minute sehenswert in Szene. Seinen Fallrückzieher konnte der gegnerische Keeper jedoch parieren. Drei Minuten später bekamen die Gäste eine Flanke von der eigenen rechten Seite nicht unterbunden. Rempesgrüns Fickert bekam in abseitsverdächtiger Position den Ball kurz vorm Netzschkauer Tor vor die Füße und erhöhte auf 2:0. Doch Netzschkau gab sich noch lange nicht geschlagen. Bereits vier Minuten später konnte sich Slomma auf rechts durchsetzen und bediente abermals Meinzel im Zentrum, der seine zweite Chance nutzte und per Kopf auf 2:1 verkürzte. Kurz vorm Pausenpfiff stellte der FSV durch Kropf jedoch den alten Abstand wieder her. Vorausgegangen war ein Ballverlust nach Dribbling in der eigenen Abwehr.

In der Halbzeitpause musste Teutonia bereits zum ersten Mal wechseln. Geyer zog sich durch ein Foulspiel in der ersten Hälfte eine Verletzung an den Rippen zu und musste ausgewechselt werden. Für ihn stand mit Wiederanpfiff Förster zwischen den Pfosten und bekam gleich alle Hände voll zu tun. In Minute 53 erhöhte erneut Fickert auf 4:1. Kurze Zeit später musste Teutonia erneut verletzungsbedingt wechseln. Dieses Mal erwischte es Herzig, der Nach erneutem Stürmerfoul raus musste. Neu für ihn kam Krüger in die Partie. Weiter ging es jedoch nicht mit Freistoß für Teutonia, sondern für Rempesgrün. Obendrein gab es beim Heraushumpeln noch den gelben Karton für den Gefoulten. Eine Entscheidung, die nicht einmal die Gastgeber nachvollziehen konnten. Den ersten taktischen Wechsel der Partie vollzog Winnig dann in der 63. Minute und brachte Kramer für Kummer. Kurz danach erhöhte der FSV noch einmal durch Meisel. Andere Mannschaften würden sich jetzt aufgeben, doch nicht „die Zweite“. Man erkämpfte sich in den folgenden Minuten durch viel Laufarbeit wichtige Räume. In Minute 79 konnten die Gastgeber Meinzel nur noch durch Foulspiel vom eigenen Strafraum fern halten. Schneider drückte den Freistoß punktgenau in den Winkel und verkürzte noch einmal auf 5:2. Durch Chancen durch Buchheim, Müller, Schneider und Meinzel hätte Netzschkau die Partie noch einmal spannend machen – ja sogar drehen können. Doch leider bekam man die Kugel kein weiteres Mal im Tor unter. Den Schlusspunkt setzten dann aber doch die Hausherren. In der dritten Minute der Nachspielzeit trat Ryssel einen Freistoß aufs Torwarteck und stellte mit seinem Treffer zum 6:2 den Endstand her.

Allen verletzten Spielern beider Mannschaften wünschen wir an dieser Stelle schnelle Genesung.

Somit endet gleichzeitig mit der Hinrunde auch die Serie von sieben Spielen ohne Niederlage für Teutonia 2. Ein Ergebnis, mit dem man sich als Aufsteiger jedoch nicht verstecken muss. In Bisher 13 Spielen erkämpfte man, wider der Erwartungen einiger Kritiker, 15 Punkte und 27:30 Tore. Nun verabschiedet sich das Team erst einmal in die Winterpause.

 

Es spielten:

Felix Geyer (46′ für Philipp Förster), Patrick Schwarz, Marcel Buchheim, Gholam Jailani Faqiri, Tassilo Herzig (58′ für Benjamin Krüger), Denny Müller, Markus Schneider, Chris Kummer (63′ für Mike Kramer), Marco Schönsee, Miroslav Meinzel, Colin Slomma