Jößnitz II vs. Teutonia II

Teutonia 2 untermauert Tabellenführung!

….Als Tabellenführer gastierte man beim achten. Jedoch genoss man die Tabellensituation, im Spiel gegen die
routinierten Randplauener, mit äußerster Vorsicht. Zum einen musste man gleich auf mehrere Stammkräfte
verzichten, zum anderen hatte man in der vergangenen Spielzeit wichtige Punkte bei einem Nachholer in Jößnitz
liegen lassen. Einen solchen Ausrutscher wollte man sich dieses Mal nicht erlauben.
So startete „die Zweite“ voller Euphorie in die Partie und begann, sich den Gegner zurecht zu legen. Durch
gewohnt schnelles Kombinationsspiel, dauerte es nicht lang, bis man die ersten Male gefährlich vorm
Strafraum der Gäste auftauchte. Bei einem dieser Angriffe wurde Kramer nur wenige Meter vorm
Jößnitzer Strafraum von den Beinen geholt. Den folgenden Freistoß jagte Förster über die Mauer. Der
Keeper der Heimmannschaft bekam den Ball dabei nicht unter Kontrolle. Krauß, der gedankenschnell
nachsetzte, bekam den Abpraller vor die Füße und staubte zur frühen Netzschkauer Führung ab.
Netzschkau ließ nicht nach und spielte weiter auf Ballbesitz. Jößnitz wartete indes in der eigenen Hälfte
auf Fehler im Netzschkauer Spielaufbau, die in Konter umgesetzt werden sollten. Jedoch verhinderte dies
eine clever agierende Netzschkauer Abwehr, die sich bei langen Bällen früh absetzte und diese fast immer
richtig einschätzte. In der 21. Spielminute bekamen die Hausherren einen Eckstoß. Dieser landete unter
Bedrängnis bei einem Netzschkauer Abwehrspieler, dessen Klärungsversuch im eigenen Tor landete. Der
Spielstand war nun wieder bei null. Doch davon ließ sich Netzschkau nicht aus der Ruhe bringen. Man
erspielte sich weitere gute Chancen, scheiterte jedoch immer wieder an der gegnerischen Abwehr, dem
Gästekeeper oder den eigenen Nerven. Somit passierte bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr viel.
In der Pause motivierte Coach Winnig, sein Team, wie gewohnt, noch einmal bis in die Haarspitzen. Es war klar,
dass Jößnitz irgendwann die Puste ausgehen würde, weswegen man geduldig bleiben, jedoch weiter Druck machen
müsse.
In Halbzeit zwei fackelten die Gäste deshalb nicht lang. Gerade einmal zwei Minuten waren gespielt, als Krauß,
nach gutem Hinterlaufen, einen Pass in die Tiefe erhielt, von Außen in den Strafraum marschierte und sehenswert
zur erneuten Führung, ins lange Eck legte. Die Freude bei Netzschkau war groß, doch gab man sich noch nicht
zufrieden. Bereits vier Minuten später erhielt Schaarschmidt auf Halblinks einen Pass. Nach kurzer Mitnahme
spitzelte er den Ball von der Sechzehnerkante ins kurze Eck und erhöhte in der 51. Spielminute auf 3:1. In Minute
63 wechselte Winnig das erste Mal. Für Müller neu ins Spiel kam Bischof, der von da an den linken Flügel
bearbeiten sollte. Weitere fünf Minuten später wechselte Netzschkau dann gleich noch einmal. Für den Torschütze
zum 3:1, Schaarschmidt, kam Schulz in die Partie. Nach kurzer Findungsphase und einigen daraus Resultierenden
Angriffen für die Hausherren, fand man jedoch wieder zurück in die Spur. Nachdem sich Ulbricht, Jößnitz‘ bis
dahin gefährlichster Mann, in einem Zweikampf verletzte und ausgewechselt werden musste – wir wünschen
schnelle Genesung – flachten die Offensivbemühungen der Platzherren zunehmend ab. In Minute 81 machte
Netzschkau dann endgültig den Deckel drauf. Kramer erhielt auf dem linken Flügel einen Pass und drehte auf.
Sehenswert setzte er sich anschließend gegen gleich drei Gegenspieler durch, belohnte sich für ein gutes Spiel und
nagelte die Pille zum 4:1 in die Maschen. Doch damit noch nicht genug. Denn Netzschkau beendete die Partie mit
einem Doppelschlag. In der 83. Spielminute wurde erneut Krauß in die Tiefe bedient und im Gegnerischen
Strafraum durch Foulspiel gestoppt. Folgerichtig zeigte Referee Beier auf den Punkt. Zum folgenden Strafstoß trat
Schneider an, der Jößnitz- Kepper Riedel verlud und mit dem 5:1, aus Netzschkauer Sicht, den Endstand für sein
Team besorgte.
Am kommenden Wochenende wartet ein echter Kracher auf die Zweite. Denn dann empfängt Teutonia 2 auf
heimischem Rasen die zweite Vertretung des VfL Reumtengrün zum Spitzenspiel Erster gegen Zweiter. Einen
Punkt Vorsprung hat Netzschkau aktuell auf den Verfolger und könnte diesen mit einem Sieg weiter ausbauen und
bereits für eine kleine Vorentscheidung sorgen. Das sind Spiele, auf die man hinarbeitet. Anstoß der Partie ist
kommenden Samstag um 13:00 Uhr im Netzschkauer Schönsichtstadion.
Es spielten:
Felix Geyer, Georg Förster, Marcel Buchheim, Ingo Schramm, Markus Schneider, Tassilo Herzig, Denny Müller
(63. für Mathias Bischof), Niclas Krauß, Marco Schönsee, Mario Schaarschmidt (68. für Leroy Schulz), Mike
Kramer

 

Eine Unterhaltung beginnen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.