Kein Punktgewinn in Weischlitz

Mit leeren Händen kehrte Teutonia vom Auswärtsspiel in Weischlitz zurück. Ähnlich wie in der Vorwoche gerieten wir wieder frühzeitig in Rückstand, was unseren Plan, die Partie zu gestalten, schnell über den Haufen warf. Bei beiden Gegentore machten wir es den Hausherren zu einfach, zum Torerfolg zu kommen. Dem 0:1 ging ein flacher Flankenball von links voraus, den zwei Teutonen nicht verhindern konnten, in der Mitte nahm Gork den Ball clever an und schloss nach Drehung zur Führung ab. (11.) Das 0:2 in Minute 29 erzielte Bobach, indem er zunächst fünf Netzschkauer narrte und anschließend aus kurzer Distanz einnetzen konnte. Im Gegensatz zu den Weischlitzern blieben wir in der ersten Halbzeit vorm gegnerischen Tor zu harmlos. Zwar besaßen wir etwas mehr Ballbesitz, aber effektive Aktionen konnten wir gegen eine gut geordnete und robuste FSV-Abwehr nicht setzen.
Im zweiten Abschnitt gelang es den Teutonen dann besser, mehr Pepp ins Angriffsspiel zu bringen. Unsere beste Torchance aus dem Spiel heraus, leitete Huster mit einer Flanke ein, Antelmann bediente mit diesem Ball Christian Schneider, der leider die Kugel nicht im Tor unterbringen konnte. (53.) Kurz darauf setze Kunstmann einen scharfen Schuss knapp neben das Weischlitzer Tor. Unser Bemühen, zum Anschluss zu kommen, bot allerdings auch den einen oder anderen Raum für Konter. Doch wie in der Vorwoche konnten wir uns auf Keeper Illmann verlassen, der uns weiter im Spiel hielt. Leider verblasste unser Angriffsspiel auf Ende des Spiels wieder etwas, allerdings mit einer Ausnahme. Als Antelmann einem zu weit geschlagenen Ball hinterhergeht, kommt es mit Keeper Schubert zum Zusammenprall. Der Gästetorwart hatte den Ball längst aufgenommen und ließ sich trotzdem dazu hinreißen, dem heraneilenden Antelmann noch ein Gastgeschenk mit dem Knie zu bescheren. Schiri Vogt zeigte auf den Punkt. Teutonia-Coach Putze machte seinem Ärger darüber kurz Luft und durfte daraufhin seinen Sitzplatz am Spielfeld verlassen. Nachdem alles soweit abgewickelt war, trat Kunstmann zum Strafstoß an. Doch Gästekeeper Schubert konnte seine unnötige Aktion wieder ausbügeln und fischte den Elfer unten rechts aus der Ecke. So blieb es beim 0:2, gegen entschlossenere und zielstrebigere Hausherren.