Nach 90 Minuten wieder nicht belohnt

Mit dem Schwung aus der Vorwoche trat die erste Mannschaft vergangenen Samstag die Reise zum Auswärtsspiel gegen die SpG Bergen/Werda 2 an. Auf weichem Untergrund begann man die erste Hälfte der Begegnung konzentriert und versuchte nach schnellem Verlagern immer wieder nach vorn zu kombinieren. Man scheiterte jedoch meist am finalen Pass oder den eigenen Nerven vorm Tor der Gastgeber. Auf der anderen Seite vereitelte man ein ums andere Mal die Angriffsbemühungen von Bergen/Werda durch disziplinierte Abwehrarbeit im gesamten Mannschaftsverbund. Die wohl beste Chance der ersten Hälfte hatte dann Huster, der nach gutem Zuspiel von M. Schneider in den Strafraum lief und aus spitzem Winkel drauf hielt. Dabei übersah er leider den mitgelaufenen Slomma im Rückraum. Kurz vor der Pause verlor Teutonia dann die Konzentration und lud die Gastgeber immer wieder zu gefährlichen Angriffen ein. Jedoch passierte in der Folge nichts mehr und mit 0:0 ging es in die Halbzeitpause. Dort motivierte das Trainergespann Winnig-C. Schneider seine Mannschaft und stellte die Weichen für die zweite Hälfte. Mit Wiederanpfiff kam Krauß für Schwarz ins Spiel. Dieser musste verletzungsbedingt raus. Wieder suchte Teutonia durch Kombinationen den Weg zum gegnerischen Tor, doch ein Treffer blieb dem Team weiterhin verwehrt. Und die Gastgeber? Die kamen, zum Leidwesen der mitgereisten teutonischen Fans, selbst wieder zu guten Gelegenheiten. In Minute 66 wollte man deshalb noch einmal frischen Wind ins Spiel bringen und brachte Geyer und Seifert für Huster und Slomma auf den Platz. Vermutlich musste sich Teutonia nach diesem Doppelwechsel erst einmal zurechtfinden. Die dabei entstandene Unkonzentriertheit nutzten die Hausherren. Nach Ballverlust in der eigenen Hälfte war Netzschkau zu langsam im Umschaltspiel und kassierte über rechts einen Konter, den Kominek in der 68. Minute zum 1:0 verwandeln konnte. Nun war Netzschkau gefragt und wurde mit fortlaufender Spielzeit immer mutiger. Man überwand ein ums andere Mal den gegnerischen Verbund und kam selbst immer wieder zu aussichtsreichen Chancen. Doch blieb man weiterhin zu nachlässig in der Verwertung. Weshalb die Bemühungen nicht belohnt wurden. Eine bittere Niederlage, die wohl vermeidbar gewesen wäre. Dennoch – mit besserer Chancenverwertung, wird in den nächsten Spielen auch wieder zählbares für die Mannschaft drin sein. Am kommenden Wochenende empfängt man auf heimischen Rasen die zweite Vertretung des 1. FC Rodewisch. Es spielten: Sebastian Illman, Tim Horlbeck, Patrick Schwarz (46′ für Niclas Krauß) Tristan Giegold (C), Lukas Röseler, Denny Müller, Paul Luis Nitschke, Anthony Brauner, Markus Schneider, Marcel Huster (66′ für Felix Geyer), Sven Slomma (66′ für Lucas Seifert)