Niederlage gegen Jößnitz nach schwacher zweiter Halbzeit

Nach der Positivserie der vergangenen Wochen standen am vergangenen Osterwochenende gleich zwei Nachholespiele für Teutonia 2 an. Am Samstag gastierte das Team von Trainer Patrick Winnig bei der SG Jößnitz und war gewillt, die Bilanz der letzten Wochen mit einem weiteren Sieg zu bestätigen.

So nahm Netzschkau mit dem Anpfiff das Heft des Handelns in die Hand und setzte die Jößnitzer Hintermannschaft arg unter Bedrängnis. Immer wieder wurden Roßig, Richter und Kramer in der Spitze gesucht und angespielt. Doch die routinierte Defensive der Gastgeber zog sich weit zurück, machte die Räume eng und bekam immer wieder ein Bein dazwischen. Die wenigen Jößnitzer Konter in dieser Phase wurden dabei geschickt von Netzschkaus Defensive um M. Schneider, Singer, Reißmann und Minnich abgefangen. Jößnitz war gerade weit aufgerückt, als sich Reißmann und G. Förster im Zentrum den Ball eroberten. Letzterer setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und fand Richter auf Links, der im Alleingang wiederum zwei gegnerische Abwehrspieler hinter sich ließ und den Ball am Jößnitzer Keeper vorbei ins lange Eck drückte. So stand es nach 19 Minuten 1:0 für Teutonia. Netzschkau machte weiter Druck, doch die Gastgeber verteidigten nun weit in der eigenen Hälfte. Daraus resultierende Distanzschüsse von Reißmann und G. Förster konnten dabei von Abwehr und Torwart teils nur noch zur Ecke geklärt werden. Jedoch blieb man, im Gegensatz zu den Partien der Vorwochen, bei diesen zu harmlos. So plätscherte die erste Hälfte vor sich hin. Die Hausherren ließen Netzschkau gewähren und beschränkten sich aufs Kontern. Kurz vor der Halbzeit hatte Teutonia dann gleich zweimal eine Schocksekunde. Zuerst lud ein Einwurf von Müller, der sich bei dieser Situation wohl wenig gedacht hat die Gäste zu einer Großchance ein, kurz danach parierte Buchheim in letzter Instanz den Schuss eines Jößnitzer Angreifers, der aus stark abseitsverdächtiger Position gestartet war. Kurz danach war Halbzeit.

In der Pause motivierte Winnig seine Mannschaft noch einmal richtig und machte sie heiß auf die zweite Hälfte. Man wollte das klare Chancenplus nun endlich in Tore ummünzen.
Nach Wiederanpfiff hatte der Gast zweimal gewechselt. Neu im Spiel waren Stumpe und Schneider.
Netzschkau war bemüht nach vorn zu spielen, doch nun witterte auch die SG ihre Chance, das Spiel doch noch zu ihren Gunsten zu entscheiden. Die zwei frischen Spieler der Heimmannschaft machten bereits kurz nach ihrer Einwechslung mächtig Druck auf die Netzschkauer Defensive, die jedoch nach wie vor standhielt. Die Partie drohte zu kippen und nach vorn war für Teutonia kaum noch Entlastung vorhanden. Netzschkaus Trainer reagierte und brachte in Minute 60 Krauß für den angeschlagenen Kramer ins Spiel um Netzschkaus Zentrale zu stabilisieren. Der Gastgeber ließ jedoch nicht nach und attackierte weiter mit schnellen Bällen in die Spitze. In der 70. Spielminute bekam Netzschkaus Hintermannschaft den Ball nicht aus der Gefahrenzone. So konnte Libero Schneider zwar den ersten Schuss von Keller aus fünf Metern gerade noch blocken, im zweiten Versuch drückte der Stürmer den Ball jedoch zum 1:1 – Ausgleich über die Linie. Netzschkau schien matt und ohne Ideen nach vorn. So versuchte man, das Ergebnis bis zum Schluss zu halten. In Minute 75 wechselte Teutonia noch einmal und brachte Ph. Förster für Pa. Schwarz und weitere vier Minuten später Schulz für Roßig um die Defensive noch einmal zu stärken. Dummerweise verletzte sich kurz nach diesem dritten Wechsel mit Richter der Torschütze zum 1:0, wodurch Netzschkau nun zu zehnt weiterspielen musste. In Minute 83. Kombinierte Jößnitz noch einmal. M. Schneider nahm seinem Gegenspieler den Ball ab und legte zurück auf Buchheim. Netzschkaus Torwart geriet unter Druck und versuchte den Ball mit links nach vorn zu passen. Unglücklicherweise landete der Ball in zentraler Position vor den Füßen von Stumpe, der sich nun nur noch die Ecke aussuchen und zur Jößnitzer Führung einschieben musste. Teutonia legte nun noch einmal alles in die Offensive und versuchte in den Schlussminuten zum Ausgleich zu kommen. Jedoch waren diese Bemühungen am Ende nicht von Erfolg gekrönt. So blieb es bei einer 2:1 – Niederlage, die bei besserer Chancenverwertung in Halbzeit 1 wohl vermeidbar gewesen wäre.

Es spielten:

Marcel Buchheim, Markus Schneider, Stefan Minnich, André Singer, Christian Reißmann, Georg Förster, Patrick Schwarz (´75 für Philipp Förster), Denny Müller, Mike Kramer (´60 für Niclas Krauß), Ralf Roßig, Manuel Richter (´79 für Leroy Schulz)

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