Reumtengrün vs. Teutonia I

lange nach einem ersehnten Punktgewinn für Teutonia aus, doch zwei späte Gegentore machten diese Hoffnung zunichte. In Hälfte eins präsentierten wir uns entschlossen und zielstrebig, was in den ersten 45 Minuten auch zu einem Chancenplus führte. Doch leider gingen die Gäste durch eine diagonale Flanke kurz hinter der Mittellinie und die direkte Abnahme von Schlott erstmal in Führung. Die Zuordnung ließ in dieser Szene zu wünschen übrig und Torschütze Mark Schlott legte den Ball am herauseilenden Illmann vorbei (16.). In der Folge waren die Angriffsbemühungen der Gäste aber eher dürftiger Natur. Die erste Gelegenheit zum Ausgleich besaß Giegold, der nach einer Ecke mit dem Kopf noch an Keeper Ebert scheiterte. Beim zweiten Versuch sollte es dann besser gelingen. Nach einer gut getretenen Freistoßflanke von Reißmann , köpfte Giegold unhaltbar zum Ausgleich ein ( 38.). Die dickste Gelegenheit zur Führung besaßen dann vor der Pause Huster und Reißmann. Antelmann flankte nach innen, dort ließ Huster seinen Gegenspieler aussteigen und scheiterte am Keeper der Gäste.Den Abpraller schlug der freistehende Reißmann dann leider in die Wolken. Halbzeit zwei bot dem Publikum dann ein anderes Spiel. Reumtengrün nahm nach und nach das Zepter in die Hand und Teutonia konnte kaum Entlastung nach vorn liefern. So waren Laufwege und Passspiel nach vorn bei weitem nicht mehr so strukturiert, wie im ersten Durchgang. Reumtengrün konnte sich mit einer Vielzahl von Freistößen immer mehr dem Netzschkauer Tor nähern. In Minute 77 besaßen die Reumtengrüner dann die größte Gelegenheit zur erneuten Führung. Doch in einem wüsten Gestocher knapp vorm Teutoniator konnten wir mit Mann und Maus den Ball gerade noch vor der Linie halten. Dies schafften wir in Minute 86 dann zum Unglück aller Teutoniaanhänger nicht mehr. Nach einem Eckball brachte Breitfeld den Ball aus dem Gewühl heraus zum 1:2 über die Linie. Als wir nach diesem Nackenschlag noch einmal anrannten, setze erneut Mark Schlott den Schlusspunkt. Raspe scheiterte zunächst noch am glänzend parierenden Illmann, doch den Abpraller nickte Schlott dann zum Endstand ein. Unterm Strich nicht unverdient, da die Gäste im zweiten Abschnitt mehr für den Sieg investierten als Teutonia.