Sieg der zweiten Mannschaft nach Dreifachschlag in der Schlussphase

Nach den Erfolgen gegen Erlbach (1:0) und Concordia (5:1) reiste Netzschkau 2 am vergangenen Sonntag zum Derby zum Tabellenneunten nach Heinsdorf.

Da das Hinspiel 2:2 endete hatte Teutonia hier auch noch eine offene Rechnung zu begleichen.

Doch Spiele gegen die SpVgg waren stets hart umkämpft.

Nach einer knappen viertel Stunde waren es dann die Gastgeber, die das erste Mal jubeln konnten. Seidel setzte sich über links gut gegen seinen Bewacher durch und legte quer auf Daßler, der nur noch einschieben brauchte und Heinsdorf bereits in Minute 12 in Führung brachte.
Dann passierte lange Zeit gar nichts und die Partie plätscherte relativ unspektakulär vor sich hin. Kurz vor dem Pausenpfiff glückte dem Gast dann doch noch der Ausgleich. Einen langen Ball, aus der eigenen Abwehr, konnte sich Ph. Schwarz erlaufen. Im Alleingang umspielte er mit Willenskraft drei Gegenspieler, belohnte sich für eine gute erste Halbzeit und nagelte das Leder zum 1:1 – Ausgleich in die Maschen. In der Pause machte Winnig seine Elf noch einmal bereit für das, was in der zweiten Hälfte kommen sollte. Auch brachte er in Minute 46 Giegold für Ph. Förster.

Doch sollte sich in Halbzeit zwei erst einmal nicht vieles ändern. In Minute 58 kam Kummer neu für Rosin ins Spiel und in Minute 62 Krauß für Kramer. Kurze Zeit später wurde Netzschkau wieder kalt erwischt. Nach einer Standardsituation bekam Heinsdorfs Seidel in der Luft den Ball und schloss per Kopf ab. Netzschkau hatte den Ball vor der Linie und nicht im Tor gesehen, doch alle Proteste halfen nichts. So entschied Schiedsrichter Wirth in der 67. Spielminute auf 2:1 für Heinsdorf. Es schien, als wäre dies der Anstoß gewesen, den Teutonia gebraucht hätte. Eine taktische Umstellung im Mittelfeld trug Früchte und plötzlich nahmen die Gäste das Heft des Handelns doch noch in die Hand. In Minute 77 störte Ph. Schwarz das Aufbauspiel der Gäste und zwang einen Heinsdorfer Abwehrspieler zu einem Pass in die Mitte, wo der zur Halbzeit eingewechselte Giegold die Pille auf den Fuß bekam und das Ding zum erneuten Ausgleich „neigiegoldete“. Netzschkau witterte nun die Gelegenheit, legte den Schalter um und erhöhte die Schlagzahl noch einmal. Vier Minuten waren nach dem erneuten Ausgleich vergangen, als sich Netzschkau am Heinsdorfer Strafraum festgespielt hatte. Einen Querpass von Giegold bekam Kummer vor die Füße, der trocken aus 16m ins rechte Eck zur Netzschkauer Führung traf. Kurz danach machte Teutonia den Sack dann endgültig zu. Nach einer guten Kombination von M. Schneider und Ph. Schwarz steckte Schneider perfekt auf Rossig durch, der im eins gegen eins mit Heinsdorfs Keeper die Nerven behielt, ihn umkurvte und mit dem 4:2 aus Netzschkauer Sicht in der 86. Minute endgültig alles klar machte. Dank der Niederlage von Treuen beim RFC verbesserte sich das Team somit auf Platz 3.

Am kommenden Wochenende ist Tabellenschlusslicht Wernitzgrün bei Teutonia zu Gast. Jedoch wird auch dieser Gegner nicht auf die leichte Schulter genommen. Anstoß der Partie ist Samstag um 13:00 Uhr.

Es spielten:

Marcel Buchheim, Markus Schneider, Daniel Heyer, Patrick Schwarz, Philipp Förster (46′ für Tristan Giegold), Tassilo Herzig, Maximilian Greger, Max Rosin (58′ für Chris Kummer), Philipp Schwarz, Ralf Roßig, Mike Kramer (62′ für Niclas Krauß)

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