Teutonia 2 behält im Derby die Nase vorn

Nach dem 5:2 Heimsieg gegen den Tabellendritten Adorf, war Netzschkaus Zweite am vergangenen Samstag auf dem Reichenbacher Kunstrasen gefragt. Man hatte mit den Gastgebern noch eine offene Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen, das man mit 3:4 verloren hat.

Mit diesem Gedanken im Hinterkopf startete Netzschkau kampfstark und so gehörte die erste viertel Stunde der Begegnung auch den Gästen. Jedoch versäumte man es, die spielerische Überlegenheit in der Anfangsphase in zählbares umzumünzen. Gefährliche Angriffe und Überzahlsituationen vorm gegnerischen Strafraum wurden durch Mangel an Konzentration und zu wenig Mut in den entscheidenden Situationen leichtfertig hergegeben und luden die Hausherren zu gefährlichen Kontern ein. Mit zunehmender Spielzeit fand nun auch der RFC mehr und mehr in die Partie und startete seinerseits den ein oder anderen gefährlichen Angriff auf Buchheims Kasten. Allem voran der konzentrierten Abwehrleistung von M. Schneider, Singer und Minnich war es zu verdanken, dass man nicht in Rückstand geriet. Die erste Halbzeit plätscherte vor sich hin und war geprägt durch zahlreiche Situationen im Mittelfeld. Kurz vor der Pause drängten dann beide Mannschaften auf einen Treffer. Doch Reichenbach lief ein ums andere Mal ins Abseits, wohingegen Netzschkau die vielversprechenden Angriffe weiterhin nicht konsequent genug zu Ende spielte. Einmal gelang es den Hausherren jedoch, den Netzschkauer Abwehrverbund zu knacken. Doch Buchheim behielt einen kühlen Kopf, konnte den Schuss von Schreyer aus halbrechter Position parieren und hielt somit seinen Kasten sauber.

In der Pause rüttelte Winnig seine Spieler noch einmal wach und gab ihnen zu verstehen, dass man in Halbzeit zwei vor allem wieder mehr Laufbereitschaft und Wille, den Ball zu bekommen, an den Tag legen müsse.
Mit Wiederanpfiff der Partie setzte das Team diese Vorgabe des Coaches sofort um. Einen Angriff über links und den daraus resultierenden Abschluss konnte Reichenbachs Hintermannschaft gerade noch zur Ecke abwehren. Den folgenden Eckstoß trat Kramer Richtung Elfmeterpunkt, wo Leubner den Ball kurz kontrollierte und in Minute 47 zur umjubelten Netzschkauer Führung einnetzte. Nun wollte Teutonia die Vorentscheidung und drückte auf das das zweite Tor und rückte weit auf. Dies erkannte Reichenbach und fuhr in der 56. Spielminute einen gefährlichen Konter, der gut und gerne zum Ausgleich hätte führen können, jedoch in letzter Instanz zur Ecke geklärt werden konnte. Wachgerüttelt durch diese Schocksekunde spielte Teutonia nun noch konzentrierter und ließ keinen Zweifel mehr daran, dass sie dieses Derby gewinnen wollen. In Minute 60 wechselte Netzschkau Schaarschmidt für Kramer. Acht Minuten später setzte sich G. Förster gegen mehrere Reichenbacher Spieler durch und brachte eine Hereingabe von links. Den Schuss von Ph. Schwarz konnte Keeper Reichelt noch halten, doch den resultierenden Abpraller bekam Schaarschmidt vor die Füße. Der eben eingewechselte täuschte kurz an, ließ Reichenbachs Torwart aussteigen und stellte mit der 2:0 – Führung die Weichen für sein Team auf Sieg. In Minute 70 wechselte Netzschkau erneut und brachte Andreae für Leubner und in der 75. Spielminute Rossig für Schwarz. Kurz nach der Auswechslung kombinierte Netzschkau noch einmal durchs Mittelfeld. Einen Pass von Förster in die Tiefe konnte sich Müller auf links erlaufen. Dieser legte den Ball flach in die Mitte, wo sich der eben eingewechselte Andreae an zwei Verteidigern vorbei schob, aus Nahdistanz abdrückte und somit den Endstand herstellte. Der Sieg Teutonias hätte in der Schlussphase sogar noch höher ausfallen können, doch Reichenbach verteidigte noch einmal besser und konnte somit schlimmeres verhindern. Somit belohnte sich Teutonia zwei für eine sehr gute Leistung mit einem 3:0 – Auswärtssieg im Derby gegen den RFC 3.

Am kommenden Wochenende spielt die Mannschaft auf heimischen Rasen gegen die zweite Vertretung des FSV Bau Weischlitz.

 

Es spielten:

Marcel Buchheim, Markus Schneider, André Singer, Stefan Minnich, Tassilo Herzig, Georg Förster, Philipp Förster, Denny Müller, Mike Kramer (60‘ für Mario Schaarschmidt), Martin Leubner (70‘ für Philipp Andreae), Philipp Schwarz (75‘ für Ralf Rossig)

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