Teutonia 2 bestätigt gute Leistungen der Vorwochen

Nach den beiden Siegen gegen Adorf (5:2) und beim Reichenbacher FC (0:3) krönte Netzschkaus Reserve am vergangenen Samstag ihre Leistung mit einem Schützenfest gegen Weischlitz. Bereits vor der Begegnung stand fest, dass man den Gast nicht unterschätzen dürfte, da sie an denvor angegangenen Spieltagen u.a. Siege gegen Treuen und Reumtengrün einfahren konnten.So begann man die Partie engagiert und konzentriert und erhielt bereits in der ersten Spielminute einen Eckball. Kramer trat an und beförderte das Leder Richtung 5-Meter- Raum der Gäste. G. Förstersprang am kurzen Pfosten hoch und verunsicherte den Weischlitzer Keeper so sehr, dass dieser sichveschätzte, der Ball noch einmal aufsetzte und sich zur frühen Führung ins lange Eck drehte.Netzschkau spielte weiter druckvoll nach vorn. So erhielt Schaarschmidt in der 5. Spielminute eineFlanke von links, konnte diese jedoch nicht verwerten. Doch bereits in Spielminute 8 machte er esbesser. Als ein Kramer-Eckstoß in Richtung des langen Pfosten segelte, drückte der Routinier ausNahdistanz ab und ließ dem Gästeschlussmann keine Chance – 2:0. Doch der Torhunger der Teutonen schien noch nicht gestillt. In Minute 13 eroberte sich Neuzugang Nick Kunstmann das Leder kurz vor der Mittellinie und spielte steil in den Strafraum auf den Torschützen zum 2:0, der nun seine Qualitäten als Vorbereiter bewies und vorm Tor den mitgelaufenen G. Förster erkannte, quer legte und dieser, nach nicht einmal einer viertel Stunde, auf 3:0 erhöhte. Die Hausherren nahmen nun etwas den Druck raus, wodurch die Gäste den ein oder anderen Angriff starten konnten. Doch durch diszipliniertes Verteidigen von M. Schneider und seiner Abwehr, um Pa. Schwarz, Herzig und Minnich konnten die Weischlitzer Offensivversuche bereits im Keim erstickt werden. Das Spiel plätscherte vor sich hin und war geprägt durch Netzschkauer Ballbesitz. Durch viel Laufarbeit im Mittelfeld und den Neuaufbau vieler Angriffe durch alle Mannschaftsteile hatte es den Anschein, als wolle man den Gast gar nicht mehr an den Ball kommen lassen. Jedoch wollte der Heimelf in dieser Phase der ersten Hälfte kein Treffer mehr gelingen. So dauerte es fast bis zur Halbzeit, bis Netzschkau den Schalter noch einmal umlegte. In Minute 41 bediente Schaarschmidt Kunstmann von halblinks. Dieser nahm kurz mit, schloss aus der Drehung ab und konnte mit einem Aufsetzer den Tormann der Weischlitzer abermals überwinden. Doch bis zur Halbzeit sollte es das immer noch nicht gewesen sein. Als G.Förster zwei Minuten später in den Strafraum dribbelte, wurde er von einem gegnerischen Abwehrspieler gefoult. Schiedsrichter Graupner zeigte folgerichtig auf den Punkt. Zum fälligen Strafstoß trat M. Schneider an und verwandelte trocken zum 5:0. Und Netzschkau erhöhte noch einmal. In der 44. Spielminute belohnte sich Schaarschmidt nach einem Tor und einer Vorlage mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag und erhöhte noch einmal auf 6:0. In Halbzeit zwei wechselte Winnig den angeschlagenen Schneider für Rossig aus. Doch schien bei Teutonia nun etwas die Luft raus zu sein. Immer wieder verlor man leichtsinnig wichtige Zweikämpfe im Mittelfeld und ließ die Gäste nun mehr und mehr in die Partie kommen. Die eigenen Angriffe wurden nicht konsequent zu Ende gespielt und luden Weischlitz zu gefährlichen Kontern auf die weit aufgerückte Netzschkauer Hintermannschaft ein. Einer dieser Angriffe konnte gerade noch zur Ecke geklärt werden. Nach dem folgenden Eckstoß verschätzte sich Buchheim im Netzschkauer Kasten und ein Angreifer der Weischlitzer konnte per Kopf eindrücken. Allerdings hatte Schiedsrichter Graupner in dieser Aktion wohl ein Foulspiel erkannt und entschied, zum Glück der Heimelf, auf Freistoß für Teutonia. In Minute 68 wechselte Winnig Kunstmann aus und sich selbst ein. Kurz danach tauchte Netzschkaus Coach selbst immer wieder gefährlich im gegnerischen Strafraum auf. Doch blieb auch ihm an diesem Tag ein Tor versagt. So plätscherte die zweite Halbzeit vor sich hin und keiner Mannschaft wollte ein weiterer Treffer gelingen. Kurz vor Abpfiff konnte Netzschkau dann doch noch einmal jubeln. Eine Kombination aus der Abwehr über links erreichte Herzig, der quer auf einen, weit aufgerückten Abwehrspieler legte. Diese wiederum spielte einen flachen Pass in die Tiefe, den Förster dem heraneilenden Kummer überlies. Letzterer drückte ab und stellte mit seinem Tor den 7:0-Enstand her. Alles in allem ein hochverdienter Sieg für Teutonia 2, die sich nun, mit zwei Spielen weniger, auf den dritten Tabellenplatz verbessern konnten. Am kommenden Wochenende reist die Winnig-Elf zum Spitzenspiel nach Reumtengrün, die zuhause noch ohne Punktverlust dastehen. Ein weiterer Grund für das Team, dort alles zu geben.

Es spielten:

Marcel Buchheim, Markus Schneider (46‘ für Ralf Rossig), Patrick Schwarz, Stefan Minnich, Tassilo

Herzig, Georg Förster, Nick Kunstmann (68‘ für Patrick Winnig), Chris Kummer, 4er, Mike Kramer,

Mario Schaarschmidt

Spiebericht 2 gg Weischlitz.docx

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