Teutonia 2 schafft die Sensation

Am vergangen Samstag empfing Netzschkau 2 Tabellenführer Erlbach. Viele Spieler hatten wohl noch die 5:1 – Niederlage aus dem hitzigen Hinspiel im Kopf und brannten deshalb auf Revanche.Netzschkau kam nur schwer ins Spiel. Zum einen machten die Gäste mit schnellen Bällen über Außen Druck, zum anderen blieben hohe Bälle durch starken Gegenwind quasi in der Luft stehen. Teutonias Defensive hatte in dieser frühen Phase des Spiels alle Hände voll zu tun, den eigenen Kasten sauber zu halten. Doch die Abwehr hielt stand und leitete selbst immer wieder gefährliche Kombinationen ein. Gegen Mitte der ersten Halbzeit neutralisierten sich dann beide Mannschaften gegenseitig. Viele Aktionen im Mittelfeld waren die Folge. Bei den verbleibenden Chancen der Erlbacher wuchs allem voran Buchheim im Netzschkauer Kasten über sich hinaus und konnte den ein oder anderen guten Schuss über die Latte lenken. Indes ließ Minnich nichts anbrennen und nahm den 50 – Tore – Mann Pleschke, den er vor Spielbeginn aufs Auge gedrückt bekam, voll aus dem Rennen. Jeder Spieler arbeitete nach hinten, wie nach vorne mit. Durch diese geschlossene Mannschaftsleistung hielt das Team bis zur Pause stand.

Wohl wissend, dass man in Halbzeit zwei mit dem Wind spielen würde, motivierte Winnig seine Elf in der Pause noch einmal richtig.Nach Wiederanpfiff trug diese Motivation Früchte. Es begann eine völlig andere Halbzeit für Netzschkau. Gegnerische hohe Bälle, die in Hälfte eins noch gefährlich weit geschlagen werden konnten, fingen G. Förster und Herzig in der Luft ab und bescherten der eigenen Abwehr dadurch noch mehr Entlastung. Auch Netzschkaus Offensive wurde nun mit immer mehr Bällen bedient. Jeder Spieler packte noch einmal zehn Prozent auf seine Leistung drauf. Mitte der zweiten Halbzeit wechselte Netzschkau erstmals und brachte in der 60. Minute Roßig für Kummer und erhöhte damit noch einmal die Schlagzahl. Doch wollte keiner der beiden Mannschaften ein Treffer gelingen. In Minute 75 war es dann soweit. Ph. Schwarz erkämpfte sich auf rechts außen einen langen Ball und chippte das Leder zentral vors Erlbacher Tor. Diese Hereingabe kontrollierte Rosin vorm gegnerischen Kasten, setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und vollendete per Seitfallzieher ins linke Eck – traumhaft. Da war sie, die umjubelte Netzschkauer Führung. Doch noch war die Begegnung nicht vorbei. Erlbach gab sich nicht geschlagen und so wurde das Spiel zunehmend körperbetonter. Gegen Spielende schwanden dann so langsam auf beiden Seiten die Kräfte. In Minute 83 wechselte Netzschkau noch einmal. Für den Torschützen zum 1:0 kam Schulz ins Spiel und damit zusätzliche Verstärkung für die Defensive. Sieben Minuten später beendete Schiedsrichter Füger die Partie. Die Freude bei Netzschkau war riesig. Denn seit dem zweiten Spieltag musste Erlbach keinen Zähler mehr abgeben.Aber wie sagt man so schön: „In Netzschkau kann man mal verlieren.“ Am kommenden Wochenende gastiert man bei Concordia Plauen, die aktuell zwei Punkte Vorsprung auf die „Zweite“ haben.

Es spielten:

Marcel Buchheim, Markus Schneider, Philipp Förster, Stefan Minnich, Tassilo Herzig, Georg Förster, Max Rosin (’83 für Leroy Schulz), Patrick Schwarz, Chris Kummer (’60 für Ralf Roßig), Mario Schaarschmidt, Philipp Schwarz

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