Teutonia 2 – Vater-Sohn-Sturmduo schießt „die Zweite“ zum Sieg

Nachdem man in der Vorwoche einen Punkt aus Dorfstadt mitbrachte, war „die Zweite“ am vergangenen Wochenende zu Hause gegen den Tabellendritten, SV Londa Rothenkirchen, gefragt.

 

Die Besetzung war ähnlich wie in Dorfstadt. Für M. Schneider, der verletzungsbedingt ausfiel, wir wünschen schnelle Genesung, kam Ph. Schwarz neu in die Mannschaft. Und für Roßig, der in „der Ersten“ ran musste, stieß D. Slomma hinzu und bildete, zusammen mit C. Slomma, ein Vater – Sohn – Stumduo. Doch dazu später mehr.

 

Teutonia begann mit viel Ruhe und Übersicht gegen den Tabellendritten. Aus einer geordneten Abwehr heraus, bauten die Hausherren geduldig ihre Angriffe auf. Ballverluste wurden dabei durch schnelles Umschalten und gute Zusammenarbeit in der Defensive immer wieder abgefangen. In Minute 20 hatte der Gast einen Freistoß aus etwa 30 Metern. Die gute Hereingabe Köpfte ein Rothenkirchener Angreifer aufs Lange Torwarteck. Doch Keeper Brosch war zur Stelle und klärte mit einem tollen Reflex zur Ecke. Die beiden folgenden Ecken drehten dabei so gefährlich aufs Netzschkauer Tor, dass man in diesen Szenen gut und gerne von einer Dreifachchance der Gäste sprechen konnte.

Jedoch ließ man sich durch diese kurze Druckphase nicht aus der Ruhe bringen und belohnte sich kurz danach. In der 25. Minute spielte Teutonia über halb rechts. Ph. Schwarz erkannte D. Slomma in der Tiefe und bediente diesen. Nach kurzer Mitnahme in den Strafraum legte er quer auf C. Slomma, der den Ball nur noch zur 1:0 – Führung über die Linie drücken musste. Bis zur Halbzeit passierte dann nicht mehr viel. Ballverluste auf beiden Seiten kennzeichneten diese Phase der Begegnung.

 

In der Pause rüttelte Winnig seine Elf noch einmal wach und baute dabei den ein oder anderen Spieler wieder etwas auf. Es zeigte Wirkung. Denn mit Anpfiff der zweiten Hälfte präsentierten sich die Hausherren hellwach. Den lang nach vorn geschlagenen Ball Rohtenkirchens fing man souverän ab und leitete gleich den direkten Gegenangriff ein. Nachdem C. Slomma in der Spitze den Spielaufbau der Gäste entscheidend störte und zu einem Befreiungsschlag zwang, erhielt D. Slomma den Ball im Strafraum direkt auf den Kopf serviert. Dieser wiederum erkannte einen groben Stellungsfehler der gegnerischen Abwehr und den einlaufenden Ph. Schwarz. In zentraler Position erhielt dieser den Ball und erhöhte in Minute 47 auf 2:0.

Kurz danach wechselte Netzschkau zum ersten Mal und brachte in Minute 56 Krüger für Ph. Schwarz. 10 Minuten später eroberte sich Abwehrchef Pa. Schwarz den Ball und spielte einen hohen Steilpass auf D. Slomma, der sich im 1 gegen 1 gegen seinen Gegenspieler durchsetzen und am herauseilenden Torhüter vorbei zum 3:0 einschieben konnte. Nach 66 Minuten bekam der Routinier, nach zwei Vorlagen und einem eigenen Treffer, seine hochverdiente Pause. Für ihn kam Bischof neu in die Partie und zeigte gleich mit seinen ersten Aktionen, dass er mindestens genauso viel Torgefahr ausstrahlte. Kurze Zeit später wechselte Netzschkau zum dritten Mal und brachte in Minute 69 Geyer für C. Slomma. Es schien, als wären für Rothenkirchen bereits alle Messen gelesen, doch dann brachte Netzschkau Londa selbst noch einmal ins Spiel. Einem unnötigen Foul im Strafraum folgt ein verwandelter Elfmeter zum 3:1. Es war noch eine viertel Stunde zu spielen und die Gäste witterten ihre Chance. Teutonia erkannte, dass man nun weiter nach vorn spielen musste, um Rothenkirchen mit Verteidigen zu beschäftigen. Somit passierte bis zum Abpfiff nichts mehr.

Am kommenden Wochenende fährt „die Zweite“ zum Derby zur SG Limbach. Einigen Spielern wird dabei wohl noch die Niederlage im Testspiel im Vergangenen Winter im Gedächtnis sein.

Anstoß der Partie ist Samstag um 15:00 Uhr auf dem Limbacher Sportplatz.

 

Es spielten:

Daniel Brosch, Patrick Schwarz, Philipp Förster, Gholam Jailani Faqiri, Sebastian Schädlich, Denny Müller, Mike Kramer, Chris Kummer, Philipp Schwarz (56′ für Benjamin Krüger), Denny Slomma (66′ für Mathias Bischof), Colin Slomma (69′ für Felix Geyer)