Teutonia 2 verteidigt mit dem Schlusspiff 4. Platz

Am vergangenen Samstag kam Teutonia 2 noch einmal auf den Prüfstand. Im letzten Saisonspiel brauchte man gegen den direkten Verfolger, FSV Treuen 2, mindestens einen Punkt um am ende noch den vierten Tabellenplatz zu sichern.Nach zweiwöchiger Pause durch Sportfest und Pokalfinale fehlten, zum kleinen Saisonfinale, gleich mehrere Stammkräfte. Nichtsdestotrotz war die Mannschaft gewillt, die Saison mit einem positiven Ergebnis zu beenden und in der Tabelle nicht noch weiter abzurutschen.Jedoch sah dies zu beginn der Partie noch anders aus. Es schien, als wären einige Spieler in Gedanken wohl schon in der Sommerpause. Viele Angriffe wurden nicht konsequent zu Ende gespielt. Bei daraus resultierenden Ballverlusten fand das Umschaltspiel von Offensive auf Defensive zu spät oder gar nicht statt. Somit hatte Netzschkaus Defensive in der Anfangsphase bereits alle Hände voll zu tun, Treuener Konter zu unterbinden. In der siebten Spielminute fand eine Flanke der Gäste Schwabe im Netzschkauer Strafraum, der per Direktabnahme Buchheim im Netzschkauer Kasten keine Chance lies und zum 1:0 vollendete. Der Gasgeber versuchte in der Folge sein möglichstes, um zum Ausgleich zu kommen. Jedoch war man ungeordnet und ohne Konzept. Nach einem weiteren Ballverlust ergab sich in Minute 13 wiederum eine Konterchance für die Gäste. Über den rechten Netzschkauer Flügel kombinierten sich die Treuener bis vors Netzschkauer Gehäuse, wo sie zuerst Libero Schwarz im 3 gegen 1 aussteigen ließen und wiederum Schwabe in Szene setzten, der das Ergebnis auf 2:0 erhöhte. Netzschkau schien nun wachgerüttelt und spielte die eigenen Angriffe konzentrierter aus. In Minute 20 dribbelte Tom Scherf von rechts in den Strafraum der Gäste, lies dort einen Gegenspieler aussteigen und verwandelte mit Spicke ins Angel zum 2:1 Anschlusstreffer. Bis zur Pause plätscherte das Spiel weiter vor sich hin und war nun geprägt von zahlreichen Situationen im Mittelfeld.

Mit Wiederanpfiff zeigte Teutonia dann ein anderes Gesicht. Alle Spieler der Heimelf zeigten nun mehr Laufbereitschaft und alle arbeiteten konzentriert nach vorn, wie nach hinten mit. Doch wollte ein Tor nicht gelingen. In Minute 70 wechselte Netzschkau Bischof aus. Neu für ihn ins Spiel kam Schönsee, der kurz Nach seiner Einwechslung in aussichtsreicher Position den Ball erhielt, seinen Schuss jedoch weit am Pfosten vorbei setzte. Kurz darauf hätte Treuen für die Vorentscheidung sorgen können, doch auch hier flog der Ball am Pfosten vorbei. Netzschkau war von da an die spielbestimmende Mannschaft. So erarbeitete man sich weitere hochkarätige Chancen. Doch Schüsse von Kramer und Reißmann verfehlten leider knapp ihr Ziel. Die Hausherren brauchten noch ein Tor und starteten nun einen Schlussoffensive. Eine taktische Umstellung im Mittelfeld brachte dann die erhoffte Wende. Minnich setzte sich im Vollsprint gegen mehrere Verteidiger durch und brachte, von nahe der Grundlinie, eine Hereingabe auf den langen Pfosten, wo Schönsee das Leder mit aller Gewalt über die Linie drückte. Die Freude Teutonias wehrte jedoch nur kurz, da Schiedsrichter Dietrich den Stürmer im Abseits gesehen hat. Die reguläre Spielzeit war abgelaufen und der Referee zeigte drei Minuten Nachspielzeit an. Nun warf Netzschkau noch einmal alles nach vorn. Doch der Gast verteidigte mit Mann und Maus am eigenen Strafraum. Die Nachspielzeit war fast abgelaufen, als Minnich sich einen weiteren Pass in die Tiefe erlaufen konnte. Wieder brachte er eine Flanke auf den langen Pfosten, wo erneut Schönsee lauerte, der diesmal jedoch nicht an den Ball kam. Ein Verteidiger hingegen bekam die Pille auf den Fuß, wollte klären und krachte das Leder auf der Linie, mit dem Schlusspfiff zum Ausgleich unter die Latte ins eigene Tor. Zum Anstoß kam es nicht mehr. Schiedsrichter Dietrich beendete kurz danach die sehr faire Partie mit einem verdienten Unentschieden für beide Mannschaften. So verabschiedet sich Teutonia 2 als viertplatzierter aus der aktuellen Saison.

Es spielten:

Marcel Buchheim, Patrick Schwarz, Stefan Minnich, Daniel Heyer, Denny Müller, Christian Reißmann, Tom Scherf, Ralf Roßig, Maximilian Greger, Mathias Bischof (’70 für Marco Schönsee), Mike Kramer

Eine Unterhaltung beginnen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.