Teutonia I vs. Fortuna I

Im Spiel gegen Fortuna Plauen ließen sich die Kräfteverhältnisse bereits vorm Spiel mit einem Blick auf Tabelle und Torverhältnis ablesen. Und auch nach dem Abpfiff änderte sich daran nichts. Teutonia hatte beim 0:6 gegen die Offensivpower der Plauener keinerlei Chance. Die ersten 20 Minuten konnten wir das 0:0 noch halten, doch bereits in dieser Phase traf Fortuna zweimal in unser Tor. Allerdings aus Abseitsposition. In der Folge bedeutete aber so gut wie jeder Torschuss einen Gegentreffer. Mit präzisen Diagonalbällen und viel Tempo im Vorwärtsgang, vor allem über die Außenbahnen, erspielten sich die Plauener eine Gelegenheit nach der anderen. Und auch in Sachen Chancenverwertung ließen sie keine Wünsche offen. Nach Vorn konnten wir nicht wirklich Akzente setzen und verloren ziemlich schnell die Bälle aus den eignen Reihen. Einzig ein Kopfball von Giegold konnte verbucht werden. Hälfte zwei brachte dann etwas Besserung. Noch einmal musste Keeper Illmann hinter sich greifen. Nach dem wohl schönsten Spielzug der Partie netzte Klaus ein. In der Folge beruhigte sich die Tormaschine der Plauener etwas. Auch Illmann war mit der einen oder anderen guten Parade mitverantwortlich, dass es „nur“ beim halben Dutzend blieb. Die beste Netzschkauer Torgelegenheit der Begegnung hatte Kapitän Schmidt. Bei seinem knackigen Distanzschuss hatte Keeper Wunderlich allerdings kein Erbarmen und fischte ihn oben links aus der Ecke. ( 80.) Bis zum ersehnten Abpfiff passierte dann nicht mehr viel. So gewann Fortuna auch in der Höhe völlig verdient. Beim Blick auf die kommenden Gegner ( Unterlosa, Adorf, Neumark ) sind die Aussichten auf einen Aufschwung im festgefahrenen Abstiegsstrudel allerdings recht düster.