Teutonia II vs. Reumtengrün II

Teutonia 2 bleibt weiterhin ungeschlagen

Mit drei Siegen aus drei Spielen reiste Netzschkaus Reserve am vergangenen Sonntag als
Tabellendritter zum Spitzenspiel nach Reumtengrün.
Zu Hause hatte der VfL bis zu diesem Spieltag eine blütenweiße Weste (9 Spiele – 27 Punkte).
Klar, dass Netzschkau das ändern wollte und heiß darauf war, den dritten Platz zu festigen und
den Abstand zum Tabellenzweiten zu verringern.
So startete Netzschkau, wie bereits in den vorangegangenen Spielen, konzentriert und voll
motiviert in die Partie. Schnell spielte man den Gastgeber in der eigenen Hälfte fest und konnte
durch geschickte Spielverlagerung bereits in dieser frühen Phase die ein oder andere gute
Gelegenheit verbuchen. Reumtengrün versuchte dies durch zahlreiche Pressingsituationen am
Flügel zu unterbinden und Konter einzuleiten. Doch erhielten sie keinen Zugriff, da sich dem
Ballführenden, durch viel Laufarbeit in allen Mannschaftsteilen, immer wieder neue
Anspielstationen boten. Ein Eckball von Ph. Schwarz in der 8. Minute erreichte Schaarschmidt auf
der anderen Strafraumseite. Dieser ging ins Dribbling und wurde von einem heraneilenden
Verteidiger zu Fall gebracht. Folgerichtig entschied Schiedsrichter Säckel auf Gelb und Strafstoß
für Teutonia. Wie bereits in der Vorwoche trat M. Schneider zum fälligen Elfer an und verwandelte
sicher zur 1:0-Führung aus Sicht der Gäste. Netzschkau ließ nichts anbrennen und spielte weiter
druckvoll nach vorn. Mutig suchten unter anderem G. Förster, Kunstmann und Reißmann
offensive Zweikämpfe, um Überzahlsituationen zu erzwingen. Ein ums andere Mal kamen dabei
diverse Gegenspieler zu spät, weshalb des Öfteren ein lautes Krachen zu hören war. Jedoch
ertönte danach selten ein Pfiff des Ellefelder Referees. Ebenso bei vermeintlichen klaren
Einwürfen verzettelte sich der Schiedsrichter und bewertete die Situation anders. In Minute 24
umlief G. Förster mehrere Gegenspieler und steckte auf Ph. Schwarz durch, der
Mutterseelenallein in den Strafraum mitnehmen konnte. Der Reumtengrüner Assistent hob die
Fahne und prompt folgte die Abseitsentscheidung. Eine weitere, vermeintliche Fehlentscheidung
ließ den Geduldsfaden bei Netzschkau nun doch reißen. So verfielen zwei Netzschkauer Spieler
in eine Diskussion mit dem Schiedsrichter und holten sich daraufhin eine Gelbe Karte ab. Winnig
reagierte sofort und ermahnte sein Team zur Ruhe. Was auch eingehalten wurde. Weitere
Netzschkauer Angriffe konnte Reumtengrün in der Folge gut unterbinden und kam durch die
Unruhe auf dem Spielfeld selbst zur ein oder anderen Chance. In Minute 42 schlug Reumtengrün
einen langen Ball nach vorn. Ein Netzschkauer Verteidiger hob den Arm und wartete auf eine
Abseitsentscheidung. Der Pfiff blieb jedoch aus und der Verteidiger stehen. Wodurch der
Angreifer Fahrt aufnehmen konnte und Buchheim keine Chance lies. Kurz danach war Halbzeit.
Netzschkaus Coach schien in der Pause wieder genau die richtigen Worte gefunden zu haben.
Denn die zweite Hälfte begann noch einmal genau wie die Erste. Netzschkau kombinierte schnell
nach vorn und kam dadurch erneut zu ersten guten Gelegenheiten. Doch vergab man diese durch
fehlende Konzentration vorm Tor und konnte die spielerische Überlegenheit nicht in Tore
umsetzen. Auch stellte Reumtengrün um und nahm Netzschkaus Zentrale aus dem Spiel. So kam
Reumtengrün langsam wieder mehr und mehr in die Partie. In Minute 66 wechselte Winnig und
brachte Kramer für Kunstmann und in der 72. Spielminute Kummer für P. Förster. Zeitgleich
forderte die harte erste Halbzeit ihren Tribut. Nachdem der mit Gelb vorbelastete Schaarschmidt
ein taktisch foulte, bekam er die Ampelkarte. Netzschkau agierte nun nur noch zu zehnt, wodurch
sich für Reumtengrün Räume ergaben, die nun bespielt werden konnten. Jedoch nutzte auch der
Gastgeber seine Chancen nicht konsequent genug. Teutonia beschränkte sich indes darauf, das
Ergebnis zu zehnt zu halten und den ein oder anderen Nadelstich zu setzen. Bis zum Abpfiff
gelang es jedoch keiner der beiden Mannschaften, die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden.
So blieb es bei einem, am Ende verdienten, 1:1.
Anzumerken bleibt jedoch, hätte man die ein oder andere Situation anders bewertet und Fouls
regelkonform geahndet, dass beide Mannschaften die Begegnung wohl nicht zu zehnt beendet
hätten. Sei es drum.
Zu Ostern steht für Teutonia 2 eine englische Woche an. Am Samstag reist die Winnigelf zur SG
Jößnitz, am Montag ist man in Neumark zu Gast.
Es spielten:
Marcel Buchheim, Markus Schneider, Stefan Minnich, Philipp Förster (72. für Chris Kummer),
Tassilo Herzig, Georg Förster, Nick Kunstmann (66. für Mike Kramer), Patrick Schwarz, Christian
Reißmann, Mario Schaarschmidt, Philipp Schwarz (84. für Leroy Schulz)

Eine Unterhaltung beginnen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.