Teutonia II vs. Unterlosa II

Es wäre mehr drin gewesen – Teutonia 2 verspielt Sieg gegen Unterlosa
Am 11. Spieltag gastierte, mit der Reserve der SG Unterlosa, der Tabellenvierte auf dem B – Platz in
Netzschkau.
Die Hausherren nahmen sich gegen die Randplauener viel vor. Ein weiterer Sieg musste her, wenn man
die Tabellenführung behaupten, eventuell sogar ausbauen wollte.
Doch die Zeichen standen für Teutonia alles andere als gut. Gerade pünktlich zum Anpfiff schaffte es
Herzig. Auf Roßig, der kurz zuvor noch die D-Jugend betreute, musste man etwas länger warten. Die
Folge war, dass man die Partie in Unterzahl begann. Davon war jedoch in den ersten Minuten der
Begegnung wenig zu erkennen. Geradezu überfallartig setzte man, mit schnellen Kombinationen über
Außen, die Defensive Unterlosas bereits früh unter Druck. Vor allem Greger setzte sich mehrfach gekonnt
über links durch und suchte immer wieder Kramer und Rosin im Zentrum. Die Gäste hatten dabei ihre
liebe Not, den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen. In Minute 9 war es dann soweit. Schneider trat
einen scharfen Eckball von links. Am langen Pfosten stand Rosin dann goldrichtig und konnte die Pille
per Direktabnahme zur 1:0 – Führung über die Linie drücken. In der Folge ließ der Gast die Hausherren
in der eigenen Hälfte gewähren und versuchte das Spielfeld eng zu machen. Netzschkau ließ sich davon
zunächst nicht beirren und spielte weiter nach vorn. Dabei versäumte man es jedoch, das Ergebnis weiter
in die Höhe zu schrauben. Nach einer guten viertel Stunde traf auch Roßig endlich am Ort des
Geschehens ein und Teutonia spielte nun auch zu elft. Vermutlich lief es in dieser Phase des Spiels wieder
einmal zu gut für die Heimelf, weswegen man einmal mehr zu lässig wurde und im Zentrum weit
aufrückte. Die Folge war, in der 21. Spielminute, ein Angriff über links, den man nich konsequent genug
stören und die daraus resultierende Eingabe nicht verhindern konnte. Die Flanke bekam Genfer am langen
Pfosten auf den Kopf serviert und überlupfte dabei Torwart Geyer im Netzschkauer Kasten, sehenswert,
zum 1:1 – Ausgleich. Verunsichert aus diesem Gegentor verlor Teutonia in den folgenden Minuten völlig
die Kontrolle über das Spiel. Die daraus resultierenden Fehlpässe, frühe Ballverluste und fehlende
Ordnung zwang Netzschkaus 10er und Stürmer zum Verteidigen am eigenen Strafraum. Folglich fehlte
bei Befreiungsschlägen der Abnehmer in der Spitze. Diese Verunsicherung schüttelte das Team jedoch
nach einiger Zeit ab und rettete das Ergebnis in die Pause.
In Halbzeit zwei besann man sich dann wieder auf seine eigentlichen Stärken, nämlich das kontrollierte Spielen aus
einer geordneten Defensive heraus. Jeder Spieler packte noch einmal ein paar Prozente mehr auf seine Leistung
drauf und es gelang den Hausherren, das Heft des Handelns wieder in die eigene Hand zu nehmen. Man sah eine
völlig andere Mannschaft, als noch gegen Ende der ersten Halbzeit. Angriffe wurden bis zum Abschluss
konsequent zu ende gespielt und in der Abwehr ließ man nur noch wenig zu. In Minute 58 wechselte Netzschkau
dann zum ersten Mal. Für Schramm kam Schönsee neu ins Spiel und sollte nach vorn noch einige Akzente setzen.
Kurz danach wechselte Teutonia erneut und brachte Bischof für Kramer. Die wohl beste Möglichkeit für
Netzschkau in dieser Druckphase hatte Rosin in Minute 72. Nachdem er sich einen Pass in die Tiefe erlaufen
konnte, ging er mutterseelenallein auf Unterlosas Torhüter zu, der seinen Schuss jedoch parieren konnte. In Minute
87 wechselte die Heimelf ein drittes Mal und brachte für Rosin, den Torschützen zum 1:0, Schädlich neu ins Spiel.
Kurz danach hätte Unterlosa das Spiel mit einem ‚Lucky Punch‘ doch noch für sich entscheiden können. Doch auch
diese Chance wurde vergeben. Kurz danach beendete Schiedsrichter Fischer die Partie, die keinen Sieger finden
sollte.
Abschließend bleibt zu sagen, dass aufgrund eines klaren Chancenplus wohl mehr als nur ein Punkt für die Zweite
drin gewesen wäre. Da die Begegnung Weischlitz gegen Reumtengrün ausgefallen ist, bleibt man daher mit zwei
Punkten Vorsprung, jedoch einem Spiel mehr, erst einmal Tabellenführer.
Am kommenden Samstag muss die Winnig-Elf zeitig aufstehen. Denn dann gastiert man, nach langer Fahrt, um
12:00 Uhr beim VFC Adorf, der aktuell Rang 8 der Tabelle belegt.
Es spielten:
Felix Geyer, Georg Förster, Marcel Buchheim, Philipp Förster, Tassilo Herzig, Ingo Schramm (58. für
Marco Schönsee), Maximilian Greger, Ralf Roßig, Markus Schneider, Mike Kramer (65. für Mathias
Bischof), Willi Rosin (87. für Sebastian Schädlich)