Teutonia mit erster Heimpleite

Mit dem 0:1 gegen die SG Unterlosa musste die Teutonia die erste Heimniederlage der laufenden Saison verkraften. In einer Partie auf Augenhöhe war Halbzeit eins geprägt von Chancenarmut auf beiden Seiten. Vorm Netzschkauer Tor wurde es lediglich wenige Minuten nach Anpfiff einmal brenzlig, als ein weiter Ball unglücklich aufsetzte und so Libero Rank ein wenig überraschte. Doch mit Hilfe von Keeper Illmann konnte die Szene vor dem heraneilenden Angreifer entschärft werden. Unterlosa zeigte sich im Mittelfeld recht robust und zog auch das eine oder andere Foul, um Spielaufbau und Kontergelegenheiten der Teutonia schon im Keim zu ersticken. Hinten stand Teutonia wiederum sicher, sodass Torgefahr auf beiden Seiten schwer zu erzeugen war. Der schwer bespielbare Boden auf dem Netzschkauer Ausweichplatz tat sein übriges dazu, um schöne Spielzüge unmöglich zu machen.Halbzeit zwei konnte allerdings mit mehr Torraumszenen aufwarten. Zunächst nutzen die Gäste aus Unterlosa eine große Lücke auf Netzschkaus linker Seite und brachten eine brandgefährliche Eingabe in die Mitte des Strafraumes. Dort verzog Fischer nur um wenige Zentimeter. Netzschkau tat sich sehr schwer, Freiräume zu finden und seine Außenpositionen für Eingaben in Szene zu setzen. Auch aus einer Reihe von Freistößen brachten die Teutonen zu wenig zwingendes vor das Gästetor. Ausnahme ein Kopfball von Tristan Giegold, der nach einer Ecke knapp über die Latte köpfte. Die große Chance zum Führungstor erhielt Unterlosa dann, als Albert nach einem Eckball mit dem Arm in den Flankenball geht. Doch den berechtigten Elfer hielt Illmann bravorös. ( 67.) Das Siegtor fiel dann 10 Minuten später, doch aus dem Spiel heraus. Die auf Abseits gestellte Teutoniaabwehr hebelte Kölbel mit einem sehr gut getimeten Ball aus. Kleeberg erlief den Ball, zog an Illmann vorbei und schob ein. In der Folge versuchte Nema noch einmal den Druck zu erhöhen. Früchte trug das spätestens in der 84. Minute, als Giegold im Strafraum unsanft von den Beinen geholt wurde. Schmidt schoss den fälligen Elfmeter im Anschluss aber nur gegen den Pfosten. Kurz vor Abpfiff knallte es dann am Netzschkauer Gehäuse noch einmal. Ein Distanzschuss aus gut 25 Metern schlug an der Latte ein und von dort gerade nach unten. Schiri Wilhelm sah kein Tor, sehr zum Protest der Gäste. Auf jeden Fall eine knifflige Geschichte. Teutonia wiederum, spielte blitzschnell unbeeindruckt weiter und konnte im Gegenzug nochmal richtig Gefahr vor das Gästetor bringen. Durch die Mitte kam der Ball zu Slomma, der aber zu wenig Zeit hatte, um den Keeper zu umspielen. So blieb es am Ende beim 0:1, was aus Sicht der Netzschkauer eine doch vermeidbare Niederlage war.

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