Teutonia Netzschkau 4:1 VFC Adorf

Mit einer starken Mannschaftsleistung hat sich die Teutoniaelf nach dem 0:5 in der Vorwoche rehabilitiert. Beim 4:1 Sieg gegen den Tabellennachbarn aus Adorf war deutlich zu sehen, dass die Truppe einen 3er als Wiedergutmachung zum Ziel hatte. Das Spiel begann zwar mit etwas mehr Spielanteilen auf Adorfer Seite, doch auf äußerst schlammigem Geläuf und starkem Dauerregen bissen sich die Netzschkauer nach und nach immer mehr in die Partie. Über 90 Minuten war spielerisch nicht viel auszurichten, umso mehr musste man sich mit langen Bällen in die gegnerische Hälfte arbeiten. Aus eben so einem langen Schlag von Pinkes in die Spitze auf Richter resultierte auch die Führung für Netzschkau. Ein Adorfer Verteidiger konnte den langen Ball nicht klären, Richter legte den Ball am Gegenspieler vorbei, die Adorfer Abwehr konnte ihm nicht mehr folgen und Torwart Schreiner ließ er keine Chance.  ( 26.) Das Spiel selbst veränderte die Führung der Teutonia allerdings nicht. Adorf war stets bemüht, mit langen Bällen auf die Halbpositionen vor unser Tor zu kommen, doch Sebastian Illmann im Tor und eine gut organisierte Abwehr konnten die Versuche stets entschärfen, sodass die Adorfer zu wenig zwingenden Torgelegenheiten kamen. Im Spiel nach vorn ging auf Netzschkauer Seite auch nichts ohne lange Bälle. Doch unser Plus sollte das entschlossene Pressing sein, welches wir an den Tag legten, als die gegnerische Abwehr versuchte, die Bälle zu entschärfen oder nach vorn zu spielen. Als einmal mehr Richter geschickt wurde, traf ihn der Verteidiger im Laufduell am Fuß und er tauchte ins Schlammbad ein. Ob nun vor oder im Strafraum, sorgte für einige Diskussionen, doch Schiri Nürnberger zeigte auf den Punkt. Christian Schneider schoss per Elfmeter zur 2:0 Führung ein. ( 42.) Nur zwei Minuten später tankte sich erneut Richter durch eine Reihe von Gegenspielern und schloss ab, den vom Torwart abgewehrten Ball verwandelte Winterneuzugang Panitzsch direkt mit dem linken Fuß ins Tor ( 44.) Mit dieser komfortablen Führung ging es in die Pause.

Nach dem Anpfiff zeigte Adorf gleich, dass sie mit dem Spiel noch nicht abgeschlossen hatten. Einen gefährlichen Schuss aus gut 12 Metern hielt Keeper Illmann allerdings großartig ( 47.) Doch bei immer schlechter bespielbarem Platz, durch den unablässigen Regen und einer energischen Teutoniatruppe, fiel es dem VFC immer schwerer, echte Gefahr zu erzeugen. Bei den meisten Versuchen, die Bälle in Richtung unseres Strafraums zu spielen, hatten wir einen Fuß dazwischen oder liefen die Bälle ab. So kamen die Gäste lediglich noch zum zwischenzeitlichen 3:1 durch Seifert. Kurz vor Spielende sorgte dann Christopher Daske mit einem schönen Schuss ins lange Eck für den 4:1 Endstand. Er besiegelte damit einen verdienten Teutonia-Sieg, der in seiner Höhe allerdings etwas die Bemühungen der Adorfer verwässerte, weil sich Netzschkau vor dem Tor als ein Muster an Effizienz präsentierte.

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