Teutonia vs. Weischlitz

Mit einem 2:2 gegen Bau Weischlitz schaffte Teutonia nach 5 Niederlagen am Stück wieder einen Punktgewinn. Denkbar knapp schlitterten wir sogar am 3. Saisonsieg vorbei, da der Ausgleich für die Gäste erst in Minute 90 fiel. Begonnen hat die Partie im Großen und Ganzen recht ausgeglichen. Beide Mannschaften waren bemüht, einen spielerisch angelegten Fußball zu spielen. Beide Teams konnten in Hälfte eins die eine oder andere Chance verzeichnen, wobei die Hochkaräter eher auf Teutoniaseite zu verzeichnen waren. Allein Huster hatte dreimal die Führung auf Fuß und Kopf, dazu Rank, der einen Lattenabpraller aus Nahdistanz verzog. Auf der Gegenseite konnte sich Illmann bei einem Freistoß der Gäste auf der Linie auszeichnen. So ging es torlos in die Pause. Nach dem Wechsel ging der FSV rasch in Führung. Bobach wurde im Sechzehner bedient und hatte wenig Mühe, zur Gästeführung einzunetzen. Doch Netzschkau zeigte sich unbeeindruckt und trat auch nach diesem erneuten Nackenschlag den Weg nach vorn an. Nur fünf Minuten nach dem Rückstand, bediente Quraischi den freistehenden Rank, der im Duell mit Keeper Schubert eiskalt einschob.Danach zeigte sich die Partie wieder als offene Angelegenheit. Beide Teams zeigten Interesse daran, das Spiel auf ihre Seite zu ziehen, was der zweiten Hälfte durchaus Spannung verlieh. Als Schmidt in Spielminute 72 von linksaußen scharf in die Mitte flankte, brachte Winkler seinen Arm nicht aus der Schussbahn, Schiri Poller zeigte auf den Punkt. Diese Gelegenheit ließ sich Rank nicht nehmen und netzte mit seinem zweiten Treffer zur Teutoniaführung ein. Ab diesem Zeitpunkt erhöhte Weischlitz step by step den Druck auf unseren Strafraum, doch unsere Abwehr konnte bis auf wenige Abschlüsse größeres Unheil abwenden. Leider fehlte uns zu diesem Zeitpunkt Schwung und Geschick die oft weit aufgerückte Weischlitzer Defensive entscheidend auszukontern. So sollte es in der letzten Minute der regulären Spielzeit dann doch noch klingeln. Einen weiten Ball der Gäste verteidigten wir nicht sonderlich gekonnt und Gork verwandelte den Klärungsversuch direkt zum 2:2. Direkt vorm Abpfiff besaß Müller dann auf Netzschkauer Seite noch einmal die Chance zum Torerfolg , doch leider war sein Torriecher mit zwei Treffern bei der Reserve, an diesem Tage, schon erloschen.