TSV Trieb vs. FC Teutonia Netzschkau

Die letzte Begegnung gegen Trieb hatten noch viele der Spieler im Hinterkopf. Damals hagelte es bei fast der gleichen Mannschaft eine 1:8-Klatsche. Vorgewarnt war man auch durch den 4:0-Erfolg der Trieber im Pokal gegen den RFC2. Das Team war, durch Trainer Winnig, taktisch gut darauf eingestellt.

Trieb startete selbstbewusst in die Partie und versuchte gleich zu Beginn zu ersten Abschlüssen zu kommen. Durch disziplinierte Abwehrarbeit der gesamten Netzschkauer Mannschaft verpufften jedoch die Bemühungen der Hausherren. Teutonia fand langsam aber sicher immer mehr ins Spiel und wurde mutiger bei eigenen Offensivaktionen, die aber oft noch zu unpräzise im finalen Pass waren. In der 15. Minute brachte Huster einen Querpass in die Mitte und Teutonia ging mit 0:1 in Führung. Mit der Führung im Rücken wurde Netzschkau nun noch selbstbewusster. Vielleicht ein bisschen zu selbstbewusst? Man schob im Zentrum oft zu weit durch und ließ Trieb vor der eigenen Abwehr dadurch Räume für gefährliche Angriffe auf Illmans Kasten. Immer wieder suchte Trieb dabei Pässe in die Halbräume, die jedoch von der Hintermannschaft um Schneider, Giegold, Minnich und Schwarz attackiert und bekämpft wurden. So brachte man das Ergebnis in die Pause.

Nach der Halbzeit verlor Teutonia die Konzentration. Und wurde im Zentrum noch offener und defensiv zu nachlässig. Bereits 10 Minuten nach Wiederanpfiff sollte dies bestraft werden, als Seidel in zentraler Position einen Querpass von Paulus erhielt und aus gut 17 Metern frei zum Abschluss kam und den Ausgleich erzielte.
Kurz danach vergab Müller, aus aussichtsreicher Position, nach einem Pass von Reißmann, kläglich die erneute Führung für Teutonia.
Es folgte eine gewitterbedingte, 15-minütige Spielunterbrechung. Kurz danach wechselte Netzschkau und brachte in Minute 65 Quraischi für Müller und weitere 5 Minuten später Geyer für Kummer. In dieser Phase machte Greifer seinem Namen alle Ehre und vereitelt ein ums andere Mal einen Torerfolg Triebs. In Spielminute 80 wurde aber auch er geschlagen. Aus dem Gewühl traf Rehfeld zur Führung für Trieb. Netzschkau musste nun etwas mehr Risiko gehen. Nach einer Ecke bekam Abwehrchef Schneider die Kugel im Strafraum frei vor die Füße, ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte eiskalt zum erneuten Ausgleich in der 84. Minute.
Kurz vor dem Abpfiff verzettelte sich Netzschkau jedoch noch einmal. Eine Unstimmigkeit im Mittelfeld und ein daraus resultierender Rückpass reichte Trieb zum Ballgewinn vorm Netzschkauer Strafraum, den Galle in der 90. Minute über die Linie drückte.
Ein Punktverlust, der vermeidbar gewesen wäre.
Jedoch heißt es nun für Teutonia, das Positive aus der Begegnung mitzunehmen und in der kommenden Woche gegen Rempesgrün die Punkte in Netzschkau zu lassen.

Es spielten:

Illmann, Schneider, Giegold, Minnich, Schwarz, Reißmann, Hendel, Huster, Müller (65. für Quraischi), Krauß, Kummer (70. für Geyer)

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