TSV Trieb vs. Teutonia I

Am Samstag ging es bei bestem Fußballwetter nach Trieb. Nach drei Niederlagen am Stück
sollte diesmal zumindest ein Punkt mitgenommen werden. Die erste Halbzeit bot wenig
Höhepunkte. Viel Stückwerk zwischen den Abwehrreihen und wenig zwingendes auf beiden
Seiten. Die erste richtige Chance in Führung zu gehen hatte Trieb, als der Schiedsrichter ein
vermeintliches Handspiel von Schmidt sah und auf Elfmeter entschied. Jedoch wurde dieser
von unserem Torwart Brosch gehalten. In der 33. Minute musste unser Routinier Schmidt
ausgewechselt werden. Dieser verletzte sich ohne gegnerische Einwirkung am Knöchel, das
ein weiterspielen unmöglich war. Auf diesem Wege gute Besserung. Kurz vor Ende der
ersten Halbzeit konnte Trieb in Führung gehen. Ein von Nick Weber präzise getretener
Freistoß von der linken Strafraumgrenze fand seinen Weg über die Mauer ins Tor. In der 50.
Minute wurde Antelmann im gegnerischen Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter
verwandelt Meinzl im Nachschuss. In der 53. Minute wurde Richter mit der roten Karte vom
Platz geschickt. Dieser versuchte einen Ball zu klären und erwischte auch seinen
Gegenspieler. Natürlich ein Foul, aber nicht rotwürdig. In der 57. Minute setzte sich ein
Trieber Spieler auf der Außenbahn durch, startet in den Strafraum und schießt. Unser
Torwart kann den Ball nur abprallen lassen und der Trieber Spieler Paulus kann ungehindert
einschieben. Der erneute Rückstand ließ uns aber nicht einbrechen. Wir agierten druckvoller
und erarbeiteten uns weiterhin Chancen. Leider konnte genau in dieser Phase Trieb auf 3:1
erhöhen. Ein zweimal hintereinander von uns schlecht geklärter Ball erreichte abermals
Paulus. Dieser konnte wieder recht unbehindert einschieben. Mit der 3:1 Führung im Rücken
ließ Trieb die Zügel etwas schleifen und beschränkte sich auf gelegentliche Konter. In der 84.
Minute verkürzten Wir auf 3:2. Bei einem Rückspiel auf den gegnerischen Torwart springt
Meinzl dazwischen kann den Ball erobern und einschieben. In der Schlussphase warfen Wir
noch einmal alles nach vorn. Aufgrund der nur noch wenigen Spielzeit und der
schwindenden Kräfte durch die lange Zeit in Unterzahl waren jetzt lange Bälle das geeignete
Mittel. Den 3:3 Endstand markierte Huster. Ein langer Ball von Putze in den gegnerischen
Strafraum konnte Huster geschickt annehmen und aus kurzer Distanz im Tor unterbringen.
Aufgrund der langen Zeit in Unterzahl, der Moral und des Willens der Mannschaft ein
verdientes Unentschieden.